USA setzen 1000-Kilogramm-Bombe im Iran-Krieg ein
Der Iran-Krieg geht in die fünfte Woche. In der iranischen Stadt Isfahan sollen die USA mehrere 1000 Kilogramm schwere bunkerbrechende Bomben eingesetzt haben.

Das US-Militär setzte in Isfahan mehrere rund 1000 Kilogramm schwere bunkerbrechende Bomben ein. Dies berichtet das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Angaben aus dem Pentagon, meldet «T-Online».
Ziel war ein Munitionsdepot in einem unterirdischen Lagerhaus nahe der iranischen Millionenstadt.
US-Präsident Donald Trump postete auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte allerdings keinerlei Kontext dazu, schreibt das «ZDF».
Explosionen in der Millionenstadt
Dem «Wall Street Journal»-Bericht zufolge war der Angriff erfolgreich, schreibt «T-Online». In Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran fiel Staatsmedien zufolge nach Explosionen der Strom aus, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars.
Isfahan beherbergt ein zentrales iranisches Nuklearzentrum. Die Stadt war bereits im vergangenen Jahr Ziel von Bombardierungen, erklärt das «ZDF» in einer Analyse.
Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde lagert der Iran in unterirdischen Bunkern dort auch angereichertes Uran aus seinem Atomprogramm.
Iran-Krieg könnte noch länger andauern
Isfahan wurde von den USA und Israel, seit diese den Iran-Krieg starteten, bereits mehrmals angegriffen, berichtet der «ORF». Die IAEA geht davon aus, dass hochangereichertes Uran unterirdisch dort gelagert wird, wie aus jüngsten Berichten hervorging.
Wie lange der Iran-Krieg noch andauert, ist weiterhin unklar, wie die «Tagesschau» berichtet. US-Präsident Trump hatte zu Beginn vor über einem Monat noch erklärt, er werde vier bis sechs Wochen dauern.

Nun sagte US-Aussenminister Marco Rubio, der Krieg werde sich wohl noch über Wochen hinziehen. Damit bleibt der zeitliche Horizont des Konflikts weiterhin offen.
















