US-Bundesbeamte in Minneapolis bekommen Körperkameras

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USA,

Das Heimatschutzministerium stattet alle seine Beamten mit Bodycams aus. In Minnesota werden sie sie sofort tragen.

dpatopbilder - Bundesbeamte führen in einem Stadtteil Maßnahmen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze durch. Foto: Ryan Murphy/AP/dpa
Bundesbeamte führen in einem Stadtteil Massnahmen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze durch. - Keystone/AP/Ryan Murphy

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beamten des US-Heimatschutzministeriums werden mit Bodycams ausgerüstet.
  • In Minnesota werden die Agenten diese per sofort tragen.
  • Damit kommt die Regierung einer Forderung der Demokraten nach.

US-Bundesbeamte sollen bei ihren umstrittenen Razzien in Minneapolis künftig Körperkameras tragen. Mit sofortiger Wirkung werde jeder im Einsatz befindliche Bundesbeamte in der Stadt im Norden der USA mit sogenannten Bodycams ausgestattet, teilte Heimatschutzministerin Kristi Noem auf der Plattform X mit.

Sobald die Mittel zur Verfügung stehen, soll das Körperkamera-Programm auf das ganze Land ausgeweitet werden, wie es weiter hiess. Das gelte für die Strafverfolgungsbehörden des Heimatschutzministeriums.

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In Minnesota werden die Bundesbeamten per sofort Bodycams tragen müssen. - keystone

Die US-Regierung kommt damit einer Forderung der Demokraten in der Opposition nach. Nach dem Tod von zwei US-Bürgern durch Schüsse von Bundesbeamten in Minneapolis hatten sie im Parlament ein Haushaltspaket blockiert, das auch die Finanzierung des Ministeriums beinhaltet. Sie forderten Körperkameras, um die Einsätze transparenter zu machen.

Der Haushaltsstreit führte dazu, dass seit Samstag die Anschlussfinanzierung für mehrere Ministerien und Behörden fehlt. Ein sogenannter Shutdown, ein Teilstillstand der Regierungsgeschäfte, trat ein.

US-Präsident Donald Trump will verhindern, dass der Shutdown länger dauert. Er rief Demokraten und Republikaner zur Zusammenarbeit auf – kurz vor der Ankündigung der Heimatschutzministerin. Mit einer Abstimmung wurde bislang nicht vor Dienstag gerechnet.

Kommentare

User #5926 (nicht angemeldet)

Inmitten eines wütenden Mobs zu arbeiten, bedeutet auch für gut ausgebildete Polizisten einen Zustand extremer psychischer und physischer Anspannung. Es ist ein Drahtseilakt zwischen professioneller Distanz und dem menschlichen Instinkt zur Selbstverteidigung. Polizisten sind - gerade bei Demonstrationen mit Antifa und Schwarzem Block - oft mit einer feindseligen Menge konfrontiert, die sie nicht als Menschen und Berufsleute, sondern als Symbole des Staates wahrnimmt. Gefahr der Dehumanisierung: Inmitten von Ausschreitungen wird oft vergessen, dass hinter der Uniform ein Mensch mit individuellen Ängsten steckt. Wenn ein Beamter von seiner Gruppe getrennt wird, steigt das Risiko für massive Gewaltakte durch die Menge drastisch an.

User #5097 (nicht angemeldet)

Ich bin für die Einführung eines Heimatschutz Ministerium unter der Führung der SVP in der Schweiz. Welches uneingeschränkt unsere Gesetze umsetzt.

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