US-Sondergesandter Witkoff am Dienstag in Israel

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Israel,

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird am Dienstag zu Gesprächen in Israel erwartet. Der israelische Kan-Sender berichtete, er werde sich unter anderem mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Hintergrund des Besuchs seien die Spannungen mit dem Iran.

    ARCHIV - Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hört während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus zu. Foto: Evan Vucci/AP/dpa
    ARCHIV - Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hört während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus zu. Foto: Evan Vucci/AP/dpa - Keystone/AP/Evan Vucci

    An einem grösseren Gespräch sollen den Angaben zufolge auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir sowie der Chef des Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, teilnehmen. Zamir und Barnea waren zuletzt auch zu Beratungen in die USA gereist.

    Die USA und der Iran wollen nach Medienberichten aus beiden Ländern neue Verhandlungen aufnehmen. In den kommenden Tagen sei ein Treffen voraussichtlich zwischen Aussenminister Abbas Araghtschi und Witkoff geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.

    Der Kan-Sender berichtete, ranghohe israelische Repräsentanten gingen davon aus, dass auch im Fall von Verhandlungen diese keine Einigung erzielen und in einer Sackgasse enden werden. Anschliessend sei immer noch mit einem möglichen US-Angriff im Iran zu rechnen.

    US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Staatsführung mehrfach mit Militärschlägen gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher Repressionskräfte gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten. Dabei sollen Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende Menschen getötet worden sein. Der Iran hat mit Gegenschlägen gegen Israel und die USA gedroht. Das US-Militär hat seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5326 (nicht angemeldet)

    Hört endlich auf mit zweierlei Mass zu messen. Jeder hat seine Daseinsberechtigung und das sollten endlich alle akzeptieren. Beide Seiten sind Opfer und Täter des andern, keiner ist besser oder schlechter als der andere. Wenn nicht alle Frieden wollen, geht das noch bis in alle Ewigkeit so weiter und das ist auch keine Option.

    Weiterlesen

    Jeff Bezos KI
    144 Interaktionen
    Keine Doppelverdiener
    Künstliche Intelligenz und die Gesundheitskosten
    95 Interaktionen
    Brisant

    MEHR IN POLITIK

    MEHR AUS ISRAEL

    Israel
    13 Interaktionen
    Tel Aviv/Berlin
    Israel Katz
    Tel Aviv