Der UN-Sicherheitsrat befasst sich wieder mit Nordkorea, nachdem das Land eine Hyperschall-Rakete getestet hatte. Auch der Sudan wird Thema sein.
Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen in New York (USA). - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der UN-Sicherheitsrat trifft sich am Freitag zu einer Sitzung zu Nordkorea und Sudan.
  • Nordkorea hat eben erste eine schwer abzufangende Hyperschall-Rakete getestet.
  • Im Sudan ist der Regierungschef nach Spannungen mit dem Militär zurückgetreten.

Nach einem erneuten Raketentest Nordkoreas soll sich der UN-Sicherheitsrat am Montag erneut mit dem abgeschotteten Staat beschäftigen. Nach Angaben aus Ratskreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur beantragten die Vereinigten Staaten, Grossbritannien, Frankreich, Irland und Albanien am Donnerstag ein Treffen des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen hinter verschlossenen Türen.

Die selbst erklärte Atommacht Nordkorea hatte zuvor eigenen Angaben zufolge erneut erfolgreich eine Hyperschallrakete getestet. Mit Hyperschall werden Geschwindigkeiten oberhalb der fünffachen Schallgeschwindigkeit bezeichnet, also etwa 6180 Kilometer pro Stunde. Waffen dieser Art können nur schwer abgefangen werden.

Eine Reihe von Ratsmitgliedern beantragten demnach auch eine Sitzung zum Krisenland Sudan, wo Regierungschef Abdullah Hamdok nach Spannungen mit den Militärmachthabern Sonntagnacht seinen Rücktritt erklärt hatte. Das Treffen, das ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden soll, könnte den Angaben zufolge Dienstag oder Mittwoch stattfinden.

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