Menschenrechte

    Türk für weitere vier Jahre UN-Hochkommissar für Menschenrechte

    Keystone-SDA
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    USA,

    Volker Türk ist trotz Widerstand Russlands, der USA und Israels für weitere vier Jahre zum UN-Hochkommissar für Menschenrechte gewählt worden. 144 und damit die grosse Mehrheit der Staaten gaben dem Österreicher in der UN-Generalversammlung ihre Stimme. Zehn stimmten gegen ihn.

    unhcr
    Volker Türk bleibt für vier weitere Jahre UN-Hochkommissar für Menschenrechte. - keysonte

    Der Abstimmung war eine Debatte mit teils scharfer Kritik an dem Diplomaten vorausgegangen, der unter anderem das russische Vorgehen in der Ukraine und Israels Krieg im Gazastreifen wiederholt scharf kritisiert hatte. Die Vertreterin Israels warf ihm fehlende «Professionalität und Führungskompetenz» vor. Er sei zudem von «Neutralität und Unparteilichkeit» abgewichen.

    «Das Menschenrechtssystem der Vereinten Nationen verliert seit Jahrzehnten an Glaubwürdigkeit. Volker Türk hat es an sein Sterbebett geführt. Die heutige Abstimmung hat ihm den Todesstoss versetzt», sagte der US-Vertreter Jeff Bartos und drohte, sein Land werde die «Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen sowie unsere Beteiligung und Finanzierung umgehend neu bewerten». Russlands Vertreter monierte: «Wenn es um mein eigenes Land geht, erhebt der Hochkommissar ohne Weiteres haltlose Vorwürfe gegen Russland, ohne sich überhaupt die Mühe zu machen, Beweise zu sammeln.»

    Türk bekleidet das Amt seit Oktober 2022. Seine neue Amtszeit beginnt im Oktober dieses Jahres und endet planmässig 2030.

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    Kommentare

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Wenn er für Leidende Menschlich keine Partei ergreifen darf, wie es ihm die Israelische Abgeordnete vorgeworfen hat, braucht es die UNO nicht mehr.

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Die Erfolglosigkeitsstory darf weiter gehen!

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