Krieg

Trump droht dem Iran mit brutalen Militärschlägen

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

Nach neuen Gefechten in der Strasse von Hormus droht Trump dem Iran mit massiven Militärschlägen – und fordert eine sofortige Friedensvereinbarung.

trump g7 gipfel
Frankreich empfängt die G7-Staaten in Evian – und nimmt dabei Rücksicht auf Trump wie kaum je ein Gastgeber zuvor. - keystone

Trotz geltender Waffenruhe hat das US-Militär erneut Ziele im Iran angegriffen.

Wie «swissinfo.ch» berichtet, reagierten die USA damit auf iranische Attacken gegen amerikanische Kriegsschiffe in der Strasse von Hormus.

Kann ein Atomdeal zwischen USA und Iran gelingen?

Drei US-Zerstörer durchquerten die Meerenge erfolgreich und blieben unbeschädigt. Iranische Schnellboote, Raketen und Drohnen wurden dabei abgewehrt oder versenkt.

Trump zu Iran: Kein normales Land würde so handeln

US-Präsident Donald Trump wandte sich danach mit scharfen Worten auf Truth Social an den Iran, wie «swissinfo.ch» weiter berichtet. Er forderte Teheran auf, schnell eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen – oder härtere Schläge in Kauf zu nehmen.

Trump bezeichnete die iranische Führung als «WAHNSINNIGE» und schloss aus, dass der Iran je eine Atomwaffe erhalten werde. Die US-Schiffe schlossen sich anschliessend wieder der Seeblockade gegen iranische Häfen an.

Gegenüber dem Sender ABC News stufte Trump die eigenen Angriffe als blosse Ohrfeige ein. Die Waffenruhe, so Trump, gelte weiterhin.

Teheran spricht von Verstoss gegen Waffenruhe

Der Iran sieht das anders: Teheran warf den USA vor, die fragile Feuerpause gebrochen zu haben, wie das «Handelsblatt» berichtet. Das iranische Militär erklärte, auch einen iranischen Öltanker sei von US-Streitkräften angegriffen worden.

Zudem meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate zeitgleich neue iranische Raketen- und Drohnenangriffe. Ihre Luftabwehr habe diese abgefangen.

iran trump
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges verständigt. Das bestätigten neben der US-Regierung und dem Iran auch der Vermittler Pakistan. - keystone

Im Hintergrund laufen Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende weiter. Das Weisse Haus wartet auf eine iranische Antwort auf eine einseitige amerikanische Absichtserklärung mit 14 Punkten.

Atomfrage bleibt zentraler Streitpunkt

Das erklärte Kriegsziel der USA ist es, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern, wie das «Handelsblatt» festhält.

Diskutiert werden demnach auch Sanktionslockerungen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Strasse von Hormus.

Experten zweifelten laut dem «SRF» bereits früher daran, ob eine kurzfristige Waffenruhe für substanzielle Fortschritte reiche. Konkrete Vereinbarungen über Sicherheitskontrollen fehlen bisher.

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Kommentare

User #2629 (nicht angemeldet)

Mit der Fliegenklatsche?

User #2340 (nicht angemeldet)

Trump wird den neuen FriedensNobelpreis bekommen. Es handelt sich um dem Friedhofsfrieden Nobelpreis der extra für ihn entwickelt wurde.

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