Krieg

Krieg vor möglichem Ende durch Einigung von USA und Iran

Sandra Neumann
Sandra Neumann

Luzern,

Im Krieg im Nahen Osten haben die USA und der Iran bei Gesprächen in der Schweiz erste Fortschritte erzielt. Ein Abkommen soll binnen sechzig Tagen folgen.

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Krieg und Diplomatie prägen derzeit die Gespräche zwischen den USA und dem Iran. - IMAGO

Die USA und der Iran haben in der Schweiz eine erste Verhandlungsrunde über ein mögliches Friedensabkommen abgeschlossen. Vermittler aus Katar und Pakistan sprachen nach den Gesprächen von einer konstruktiven Atmosphäre und ermutigenden Fortschritten.

Beide Seiten einigten sich auf weitere Gespräche, die nun auf technischer Ebene fortgesetzt werden sollen. Ziel bleibt ein endgültiges Abkommen, das innerhalb der kommenden sechzig Tage ausgearbeitet und beschlossen werden soll.

Wie der «Deutschlandfunk» berichtet, wurde zudem ein Kommunikationskanal für die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus eingerichtet. Darüber hinaus soll eine Koordinierungsstelle die Einhaltung vereinbarter Massnahmen im Zusammenhang mit dem Libanon überwachen.

Krieg bleibt zentrales Thema

Ein wichtiger Bestandteil der Verhandlungen betrifft die Lage im Libanon sowie die dort geltende Waffenruhe. Wiederholte Zwischenfälle hatten zuletzt Zweifel aufkommen lassen, ob die bisherigen Vereinbarungen dauerhaft Bestand haben werden.

Glaubst du an ein dauerhaftes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran?

Israel ist nicht Teil der Gespräche und lehnt ein Ende der Kämpfe im Libanon weiterhin ab. Die Entwicklung der Sicherheitslage im Krieg gilt deshalb als wichtiger Faktor für den weiteren Verlauf der Verhandlungen.

Wie die «taz» berichtet, wurden zusätzlich Arbeitsgruppen zu Sanktionen und dem iranischen Atomprogramm eingerichtet. Beide Themen gelten als besonders sensibel und dürften die kommenden Verhandlungsrunden massgeblich beeinflussen und prägen.

Weitere Gespräche geplant

Die Beratungen wurden zwischenzeitlich unterbrochen, später jedoch wieder aufgenommen und erfolgreich fortgesetzt. Beobachter werten dies als Zeichen dafür, dass beide Seiten an einer Lösung interessiert bleiben.

Der Iran signalisierte zuletzt die Bereitschaft, den Verzicht auf Atomwaffen schriftlich zu garantieren. Ob daraus konkrete Vereinbarungen entstehen, wird sich erst im Verlauf der weiteren Gespräche zeigen.

Wie der «Kurier» berichtet, spielte auch die Waffenruhe im Libanon eine wichtige Rolle bei Gesprächen. Vertreter mehrerer Staaten bemühen sich weiterhin um Stabilität und eine dauerhafte Entspannung der regionalen Lage im Krieg.

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Kommentare

User #6247 (nicht angemeldet)

Wer wird Trump für das Debakel im Iran verhaften?

User #7010 (nicht angemeldet)

Trump hat wohl realisiert, wie tief er sich in die Sch..... geritten hat. Da er ja nach seiner eigenen Meinung fehlerfrei ist und alles und jedes besser weiss als jeder andere auf der Welt, will er sich nun aus der Verantwortung schleichen. Toll !

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