Trump droht dem Iran mit brutalen Militärschlägen
Nach neuen Gefechten in der Strasse von Hormus droht Trump dem Iran mit massiven Militärschlägen – und fordert eine sofortige Friedensvereinbarung.

Trotz geltender Waffenruhe hat das US-Militär erneut Ziele im Iran angegriffen.
Wie «swissinfo.ch» berichtet, reagierten die USA damit auf iranische Attacken gegen amerikanische Kriegsschiffe in der Strasse von Hormus.
Drei US-Zerstörer durchquerten die Meerenge erfolgreich und blieben unbeschädigt. Iranische Schnellboote, Raketen und Drohnen wurden dabei abgewehrt oder versenkt.
Trump zu Iran: Kein normales Land würde so handeln
US-Präsident Donald Trump wandte sich danach mit scharfen Worten auf Truth Social an den Iran, wie «swissinfo.ch» weiter berichtet. Er forderte Teheran auf, schnell eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen – oder härtere Schläge in Kauf zu nehmen.
Trump bezeichnete die iranische Führung als «WAHNSINNIGE» und schloss aus, dass der Iran je eine Atomwaffe erhalten werde. Die US-Schiffe schlossen sich anschliessend wieder der Seeblockade gegen iranische Häfen an.
Gegenüber dem Sender ABC News stufte Trump die eigenen Angriffe als blosse Ohrfeige ein. Die Waffenruhe, so Trump, gelte weiterhin.
Teheran spricht von Verstoss gegen Waffenruhe
Der Iran sieht das anders: Teheran warf den USA vor, die fragile Feuerpause gebrochen zu haben, wie das «Handelsblatt» berichtet. Das iranische Militär erklärte, auch einen iranischen Öltanker sei von US-Streitkräften angegriffen worden.
Zudem meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate zeitgleich neue iranische Raketen- und Drohnenangriffe. Ihre Luftabwehr habe diese abgefangen.

Im Hintergrund laufen Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende weiter. Das Weisse Haus wartet auf eine iranische Antwort auf eine einseitige amerikanische Absichtserklärung mit 14 Punkten.
Atomfrage bleibt zentraler Streitpunkt
Das erklärte Kriegsziel der USA ist es, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern, wie das «Handelsblatt» festhält.
Diskutiert werden demnach auch Sanktionslockerungen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Strasse von Hormus.
Experten zweifelten laut dem «SRF» bereits früher daran, ob eine kurzfristige Waffenruhe für substanzielle Fortschritte reiche. Konkrete Vereinbarungen über Sicherheitskontrollen fehlen bisher.















