Vor dem ersten Dreiergespräch mit Grünen und Liberalen (FDP) zur Bildung einer neuen Regierung haben sich die Sozialdemokraten (SPD) optimistisch gezeigt.
Eine Ampel zeigt am frühen Morgen die Farben rot, gelb und grün. Foto: Marijan Murat/dpa
Eine Ampel zeigt am frühen Morgen die Farben rot, gelb und grün. Foto: Marijan Murat/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die SPD zeigt sich in Sachen «Ampelkoalition» optimistisch.
  • Bisher hatte es Gespräche im Zweierformat gegeben.

Vor dem ersten Dreiergespräch mit Grünen und Liberalen (FDP) zur Bildung einer neuen Regierung in Deutschland haben sich die Sozialdemokraten (SPD) optimistisch gezeigt.

«Ich gehe mit grosser Zuversicht in die Gespräche», sagte Parteichef Norbert Walter-Borjans am Donnerstag auf dem Weg zu Vorberatungen der SPD-Verhandlungsdelegation in Berlin.

Dazu trafen am Morgen auch Kanzlerkandidat Olaf Scholz und die anderen SPD-Verhandler ein. Um 11 Uhr sollten die Gespräche mit den Delegationen von FDP und Grünen beginnen. Sie waren nach SPD-Angaben auf sechs Stunden angesetzt.

Walter-Borjans betonte, die SPD wolle das Land nach vorne bringen. «Jetzt müssen wir aber erstmal gucken, dass wir jetzt wirklich die Punkte einzeln abklopfen, und dann sehen wir mal zu.»

Am Vortag hatten Grüne und FDP getrennt voneinander ihre Bereitschaft zu so einem Gespräch mitgeteilt. Gespräche zur Bildung einer sogenannten Jamaika-Koalition aus Konservativen (CDU/CSU), FDP und Grünen sollten aber weiter möglich bleiben. Die SPD macht bereits seit ihrem Wahlsieg am 26. September deutlich, dass sie auf ein «Ampelbündnis» mit Liberalen und Grünen setzt.

Bisher hatte es Gespräche im Zweierformat gegeben. FDP und Grüne hatten in den vergangenen Tagen zunächst miteinander und dann jeweils getrennt mit SPD und Union geredet. Während die FDP im Wahlkampf ein «Jamaika-Bündnis» bevorzugt hatte, hatten SPD und Grüne mehrfach ihre Schnittmengen betont.

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