Rahmenabkommen

    Signal aus Teheran: Iran will zurück zu Rahmenabkommen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Iran,

    Der Iran signalisiert nach Angaben seines obersten Sicherheitskoordinators, Mohsen Resai, die Bereitschaft zur Beendigung des Krieges mit den USA auf Grundlage des im Juni abgeschlossenen Rahmenabkommens.

    ARCHIV - Der oberste Sicherheitskoordinator Irans, Mohsen Resai. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Der oberste Sicherheitskoordinator Irans, Mohsen Resai. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Vahid Salemi

    Der Generalsekretär des mächtigen Nationalen Sicherheitsrats im Iran sagte dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera, Bedingungen seien eine Beendigung des Krieges an allen Fronten, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte sowie ein Ende der US-Seeblockade. Diese Punkte sind in dem Rahmenabkommen mit den USA enthalten.

    Resai erklärte ausserdem, dass der Iran ein Ende des Krieges zwischen der Huthi-Miliz im Jemen und Saudi-Arabien anstrebe.

    Mit Rahmenabkommen Weg für weitere Verhandlungen ebnen

    Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, mit dem der Weg zu einem endgültigen Abkommen über eine dauerhafte Beendigung des Krieges freigemacht werden sollte. Die Parteien verpflichteten sich, innerhalb von zunächst 60 Tagen ein endgültiges Abkommen auszuhandeln. Eine Verlängerung sollte einvernehmlich möglich sein. Dies ist nicht geschehen.

    Die 14 Punkte beinhalteten auch, dass der Iran sich nach besten Kräften um eine sichere und gebührenfreie Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Strasse von Hormus für 60 Tage bemühen sollte. Insbesondere dieser Passus löste neuen Streit zwischen der US-Regierung und der iranischen Führung aus.

    Die USA sollten im Gegenzug die Seeblockade iranischer Schiffe und Häfen beenden. Washington sagte zu, eingefrorene iranische Vermögenswerte wieder freizugeben. Die konkreten Verfahren und Beträge sollten während der anschliessenden Verhandlungen festgelegt werden.

    Iran-Experte: Teheran lehnt neue Bedingungen ab

    Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz erklärte auf X, der Iran habe kein Interesse an einem endlosen Krieg. Die iranische Führung befürworte eine Rückkehr zum Rahmenabkommen, lehne jedoch Nachverhandlungen oder neue Bedingungen ab. Ein Entgegenkommen setzt aus Sicht des Experten voraus, dass die USA ihre Zusagen erfüllen, einschliesslich der Anerkennung der iranischen Kontrolle über die Strasse von Hormus und der Freigabe der Gelder.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3505 (nicht angemeldet)

    Das wird wohl nix

    Weiterlesen

    Jucker
    1 Interaktionen
    «Zeichen setzen»
    Putin Russland Eishockey-WM SIHF
    33 Interaktionen
    Hockey-WM

    MEHR IN POLITIK

    MEHR RAHMENABKOMMEN

    16 Interaktionen
    Washington/Teheran
    Massud Peseschkian
    4 Interaktionen
    Teheran
    11 Interaktionen
    Teheran
    Iran
    2 Interaktionen
    Teheran

    MEHR AUS IRAN

    Chamenei
    Midterms
    hormus usa insel
    1 Interaktionen
    Hintergrund
    Die Strasse von Hormus
    5 Interaktionen
    Bericht
    Strasse von Hormus
    8 Interaktionen
    An Tankern