SRF «Meteo» zeigt Hitze jetzt dunkelrot – Kritik von rechts
Steigen die Temperaturen, so bildet dies SRF «Meteo» das neu mit zunehmend roter Farbe ab. Von rechts kommt deshalb Kritik – das seien «Alarm-Farben».

Das Wichtigste in Kürze
- Seit einem Redesign erscheint das Temperatur-Raster von SRF Meteo kontrastreicher.
- Ab 35 Grad wechselt die Anzeige, anders als noch vor gut zwei Jahren, von Orange auf Rot.
- SRF erklärt bei Nau.ch, warum das Farbkonzept angepasst wurde.
Wer aktuell zu lange draussen bleibt, ohne sich vor der Sonne zu schützen, dessen Haut verfärbt sich wohl schnell rot. Ähnlich die Temperaturangaben von SRF Meteo – sie werden neuerdings bei zunehmender Hitze Rot dargestellt.
Dies erscheint zunächst nicht aussergewöhnlich. Doch vergleicht man die Farbgebung der Temperaturangaben mit einer älteren Sendung, wird klar: Früher war das nicht so. Damals wurden heisse Temperaturen lediglich in dunklem Orange dargestellt.
Die rechte «Weltwoche» wittert deshalb Angstmacherei. In einem Artikel beschreibt sie die neuen Töne als «Alarm-Farben».
Auf Anfrage von Nau.ch erklärt Mediensprecherin Nadine Gliesche: «Die Farbgebung wurde im Rahmen eines Redesigns moderat angepasst. Das Grundprinzip eines farblichen Hintergrundrasters mit 12 Stufen bleibt unverändert.»
Die grundlegende Anpassung sei vor rund zwei Jahren erfolgt. Vergleicht man die Legenden zur farblichen Darstellung von 2022 und 2026, wird klar: Die Abstufung ist heute etwas ausgeprägter. Sowohl sehr hohe als auch sehr tiefe Temperaturen werden heute klarer dargestellt.
Das bestätigt auch Nadine Gliesche: «Die Farbskala wurde kontrastreicher gestaltet, um höhere Temperaturen klarer hervorzuheben. Ab etwa 35 Grad wird deshalb von orange auf rot gewechselt.»
Bessere Lesbarkeit – dunkelrot ab 40 Grad
Vorteile seien eine bessere Lesbarkeit und schnellere Einordnung von ausgeprägter Hitze. Ab etwa 40 Grad werden die Temperaturen auf SRF «Meteo» gar dunkelrot dargestellt.
Was wohl kaum jemandem auffällt: Die Zuordnung der Farbstufen variiert laut Gliesche monatlich. Dies, um «das saisonale Temperaturempfinden» abzubilden.
Auch früher habe man die Farbskala regelmässig angepasst: «so wurde zum Beispiel Mitte August nicht genau dieselbe Abstufung genutzt wie Anfangs Juni.»



















