Stefan Löfven (64) kehrt seiner Position als schwedischer Ministerpräsident den Rücken zu. Pünktlich zum Parteitag am November wird er sein Amt niederlegen.
Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven
Stefan Löfven wurde erneut zum Ministerpräsidenten in Schweden gewählt. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der schwedische Regierungschef Stefan Löfven tritt im November zurück.
  • Den Entscheid gab er den schwedischen Medien am Sonntag bei einer Rede bekannt.
  • Löfven war bereits einmal zurückgetreten, wegen eines Misstrauensvotums.

Der schwedische Regierungschef Stefan Löfven hat seinen Rücktritt angekündigt. Der 64-Jährige gab am Sonntag bekannt, dass er sein Amt als Parteichef der Sozialdemokraten zum Parteitag im November niederlegen wird. Er wird danach auch als Ministerpräsident aufhören. Die Entscheidung gab er am Sonntag bei einer Rede in Akersberga in der Nähe von Stockholm den schwedischen Medien bekannt.

Ende Juni war Löfven nach einem Misstrauensvotum bereits schon einmal als Ministerpräsident zurückgetreten.

Nach wenigen Tagen erhielt er im schwedischen Parlament aber wieder die nötige Unterstützung. Auslöser für die Regierungskrise war ein Streit um die Mietpreise für Neubauten.

Löfven führt derzeit eine rot-grüne Minderheitsregierung an. Es ist die dritte Regierung, der er vorsteht. Die nächste Parlamentswahl ist für September 2022 geplant.

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