Russland meldet sieben Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Rostow

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Im südrussischen Gebiet Rostow sind nach Angaben der dortigen Behörden mindestens sieben Menschen bei einer Welle ukrainischer Luftangriffe verletzt worden. Zwei Kinder seien ins Krankenhaus gebracht worden, eines mit sehr schweren Verletzungen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Gouverneur Jury Sljusar.

    ARCHIV - Rauch nach einem Drohnenangriff in Russland. Foto: --/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Rauch nach einem Drohnenangriff in Russland. Foto: --/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/--

    In der Hafenstadt Rostow am Don wurden demnach zwei Wohnblöcke durch herabstürzende Drohnentrümmer beschädigt. Ukrainischen Medienberichten zufolge soll auch das Warenlager eines Elektronikhändlers in Flammen aufgegangen sein. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

    Seit Wochen attackieren die ukrainischen Streitkräfte immer wieder Logistikzentren grosser russischer Unternehmen. Insbesondere die Onlineversandhändler Wildberries und Ozon gerieten dabei ins Visier. Die Attacken verursachten Milliardenschäden und rückten die Folgen des russischen Angriffskriegs für das Nachbarland der Ukraine wieder stärker in den Fokus. Die Führung in Kiew versucht damit auch die politische Stimmung in Russland vor der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September zu beeinflussen.

    Die Ukraine wehrt sich seit viereinhalb Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen Russlands zerstörerischen Krieg. Bei ihren gegenseitigen Attacken setzen die Streitkräfte beider Länder riesige Mengen an Drohnen ein, da diese vergleichsweise günstig herzustellen und in grossen Massen einfliegend nur schwer abzuwehren sind. Während mancher Angriffswellen kommen Hunderte Drohnen gleichzeitig zum Einsatz, um die Luftabwehr zu überwältigen. Dabei werfen sich beide Seiten gegenseitig gezielte Angriffe auf Zivilisten vor, wobei die Opferzahlen und Schäden auf ukrainischer Seite weitaus grösser sind.

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    Kommentare

    User #5113 (nicht angemeldet)

    Putin muss diesen Krieg gewinnen, um an der Macht zu bleiben. Er kann jetzt nicht einfach sagen, wir gehen nach Hause. Denn ihm ist klar, dass er sofort gestürzt würde. Er kann auch kaum auf Frieden umstellen. Da sind sich eigentlich alle Ökonomen, mit denen ich gesprochen habe, einig. Dann würde die russische Wirtschaft zusammenbrechen. Also braucht er diesen Krieg, ökonomisch gesehen und innenpolitisch.

    User #2622 (nicht angemeldet)

    Gemäss Putin sind diese Angriffe alle firlefanz. Also dann - weiter so!

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