Prinz Harry

    Prinz Harry fordert von Trump Respekt für Nato-Verbündete

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Prinz Harry fordert Respekt von US-Präsident Donald Trump für die Opfer der amerikanischen Nato-Verbündeten in Afghanistan. Das machte der jüngere Sohn von König Charles III. in einer ungewöhnlich scharf formulierten Mitteilung deutlich.

    ARCHIV - Der britische Prinz Harry. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Der britische Prinz Harry. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Kirsty Wigglesworth

    US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit abfälligen Äusserungen zu Nato-Truppen in Afghanistan für Aufruhr in Grossbritannien und Polen gesorgt. In einem Interview des Senders Fox News behauptete Trump, dass die USA das Verteidigungsbündnis niemals gebraucht hätten. Mehrere Nato-Staaten hätten zwar nach dem 11. September 2001 Truppen nach Afghanistan geschickt, diese seien jedoch «etwas abseits der Frontlinien» geblieben, so der US-Präsident.

    Das veranlasste den Afghanistan-Veteranen Harry nun wohl dazu, seine bisherige Zurückhaltung in Äusserungen zum US-Präsidenten aufzugeben. Er wies darauf hin, dass die USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als einziger Nato-Staat jemals den Bündnisfall ausgerufen hatten. Zum Afghanistan-Einsatz sagte er: «Ich habe dort gedient, ich habe Freunde fürs Leben gemacht. Und ich habe Freunde verloren. Das Vereinigte Königreich allein hat 457 Militärangehörige verloren.» Tausende Leben seien für immer verändert worden, Eltern hätten ihre Kinder begraben müssen und Kinder ihre Eltern verloren. «Diese Opfer verdienen, dass man mit Wahrhaftigkeit und Respekt über sie spricht (...)», so der Royal weiter.

    Die Arbeit mit Kriegsveteranen und Hinterbliebenen von Gefallenen ist eines von Harrys Herzensanliegen. Mit den Invictus Games hat er einen internationalen Wettbewerb für versehrte Veteranen geschaffen, der grosse Beachtung findet und 2023 in Düsseldorf ausgetragen wurde.

    Der Herzog von Sussex hat den engeren Kreis der Königsfamilie vor etwa sechs Jahren verlassen und lebt mit seiner Frau Herzogin Meghan und den beiden gemeinsamen Kindern im US-Bundesstaat Kalifornien. Zuletzt hielten sich die beiden deutlich zurück mit Kritik an Trump. Harry war zeitweise ins Visier der Maga-Bewegung (Make America Great Again) geraten: Nachdem er in seiner Autobiografie zugegeben hatte, Drogen konsumiert zu haben, forderten Trump-Anhänger eine Überprüfung seines Aufenthaltsstatus in den USA.

    Kommentare

    User #5557 (nicht angemeldet)

    Verstehe nicht wieso Harry sich nicht äussern soll. Er hat das gleiche Recht wie jeder Otto Normal Schwurbalo! Im Gegenteil! Wenn er sich mit Recht wie ich finde zu Wort meldet, kommt das wenigstens noch eher bei einem „Hochwohlgeborenen Durchlaucht" an!

    User #2740 (nicht angemeldet)

    Prinzessin Charlotte: Mama Kate verrät ein persönliches Detail über ihr Kinderzimmer! Bei ihrem Besuch in Schottland bekommt Catherine, Princess of Wales, ein Geschenk für ihre Tochter Prinzessin Charlotte überreicht. Kurz darauf erzählt sie von einem privaten Detail aus ihrem Kinderzimmer. Catherine, Princess of Wales, war diese Woche bei einem Kurzbesuch in Schottland unterwegs. Dort besuchte sie einen Pub, in dem sie mit Einheimischen ins Gespräch kam. Als eine der anwesenden Frauen ihr ein Geschenk für Prinzessin Charlotte (10) überreichte, verriet Kate (55) nach ein paar Gläsern ein privates Detail über das Kinderzimmer ihrer Tochter. Worum es sich dabei genau handelt, verrät das Video.

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