Papst Leo XIV. warnt vor KI-Waffen und neuer Aufrüstung

Melsada Zec-Zejnic
Melsada Zec-Zejnic

Spanien,

Papst Leo XIV. hat im spanischen Parlament vor einer zunehmenden Militarisierung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz in Waffensystemen gewarnt.

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Pope Leo XIV warnte im spanischen Parlament vor KI-gestützten Waffensystemen. (Archivbild) - keystone

Papst Leo XIV. hat im spanischen Parlament vor einer zunehmenden Militarisierung gewarnt. Besondere Sorge bereitet ihm der Einsatz künstlicher Intelligenz in Waffensystemen, wie «Euronews» berichtet.

Es sei ein historischer Moment, da noch nie ein Papst eine Ansprache vor dem spanischen Parlament gehalten hat. Sieben Minuten lang spendeten die Abgeordneten laut «Handelsblatt» dem Papst stehende Ovationen.

In seiner 30-minütigen Rede konfrontierte Leo XIV. das Parlament mit unbequemen Wahrheiten. Vor allem Künstliche Intelligenz dürfe niemals automatisiert über Leben und Tod entscheiden, schreibt «Handelsblatt».

Technologie ist laut Papst niemals neutral

Mit Verweis auf seine Enzyklika «Magnifica humanitas» betonte Papst Leo XIV. laut «Zeit», technologische Entwicklung sei niemals neutral. Sie spiegle die Interessen derjenigen wider, die sie kontrollieren.

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In seiner Enzyklika «Magnifica Humanitas» fordert Leo XIV. internationale Regeln für künstliche Intelligenz. (Arichvbild) - keystone

«Es sei besorgniserregend, dass Aufrüstung erneut als fast unvermeidliche Reaktion erscheint», sagte Papst Leo XIV. laut «Der Patriot». Waffen könnten zwar vorübergehend zum Schweigen zwingen, aber keinen dauerhaften Frieden schaffen.

Wahre Sicherheit erreiche man durch Gerechtigkeit, Dialog und die Einhaltung des Völkerrechts, so Papst Leo XIV. laut «Zeit». Vor dem Kongress in Madrid erklärte er, es sei Verpflichtung der Staaten, ihre Streitigkeiten auf friedlichem Wege beizulegen.

«Kein Algorithmus kann Krieg moralisch machen»

Papst Leo XIV. veröffentlichte jüngst die «Magnifica Humanitas», seine erste Enzyklika zur Künstlichen Intelligenz. Darin ruft er laut «Euronews» dazu auf, KI zu entwaffnen und menschlich zu bleiben.

Braucht es internationale Regeln für künstliche Intelligenz?

In seiner Enzyklika sagte Papst Leo XIV. laut «Euronews»: «Es gibt keinen Algorithmus, der Krieg moralisch akzeptabel machen kann.» Der Papst fordert international abgestimmte ethische Regeln für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Besonders kritisch sieht der Papst KI-gestützte autonome Waffensysteme. Es sei nicht zulässig, tödliche oder irreversible Entscheidungen künstlichen Systemen anzuvertrauen, schreibt «Deutschlandfunk».

Kommentare

User #6198 (nicht angemeldet)

Jesses Gott! Wenn der Papst warnt, muss man das schon ernst nehmen...

User #5866 (nicht angemeldet)

Der Vatikan täte gut daran in der Justiz auf zu rüsten um Lüstlinge dingfest zu machen.

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