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    Pakistans Regierungschef: «Land nicht dem Klimawandel ausliefern»

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    Angesichts verheerender Überschwemmungen in Pakistan hat Regierungschef Shehbaz Sharif die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, Staaten wie Pakistan nicht dem Klimawandel auszuliefern.

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    Shehbaz Sharif (im Bild) hat Narendra Modi zur dritten Amtszeit als Premierminister von Indien gratuliert. (Archivbild) - AFP

    «Heute sind wir betroffen, morgen kann es jemand anderes sein», schrieb er am Dienstagabend auf Twitter. Obwohl das südasiatische Land weniger als ein Prozent der weltweiten klimaschädlichen CO2-Emissionen ausstosse, befinde sich Pakistan auf Platz acht der Staaten, die den Klimawandelfolgen am stärksten ausgesetzt seien.

    Die derzeitige Verwüstung durch die Flutkatastrophe in Pakistan beweise die Ernsthaftigkeit der Lage, schrieb Sharif weiter. «Die Bedrohung durch den Klimawandel ist real, mächtig und sie starrt uns ins Gesicht.» Auch Klimaschutzministerin Sherry Rehman bezeichnete die heftigen Überschwemmungen als «eine von Menschen verursachte Katastrophe, die nicht von Pakistan verursacht wurde».

    Am Dienstag hatte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in einer Videobotschaft stärkere Anstrengungen im Kampf gegen die Klimakrise angemahnt und zu einer millionenschweren Soforthilfe für die Flutopfer in Pakistan aufgerufen. Ein UN-Sprecher kündigte an, Guterres werde das Land in der kommenden Woche besuchen.

    Das südasiatische Land mit seinen rund 220 Millionen Einwohnern leidet seit Mitte Juni unter ungewöhnlich starkem Monsunregen. Mehr als 33 Millionen Menschen sind den Angaben zufolge von den Überschwemmungen betroffen, mehr als 1160 Menschen sind gestorben. Naturkatastrophen wie Fluten, Dürren und Erdrutsche haben in Pakistan in den vergangenen Jahren zugenommen. Experten schreiben dies dem Klimawandel zu.

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