Koma

Laut Bericht: Mojtaba Khamenei soll offenbar im Koma liegen

Wegen der Eskalation im Nahen Osten steigt der Ölpreis an. Derweil bombardieren sich die Hisbollah und Israel erneut.

Modschtaba Chamenei
Modschtaba Chamenei ist der neue oberste Führer des Irans. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit mehr als einer Woche spitzt sich die Lage im Nahen Osten zu.
  • Israel greift die Hisbollah und den Iran an, der Iran schlägt grossflächig zurück.
  • Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.

Seit mehr als einer Woche eskaliert die Lage im Nahen Osten: Nach Angriffen Israels und der USA schlägt der Iran zurück, indem er Golfstaaten attackiert, was auch Touristen betrifft. Zudem blockiert Teheran die Strasse von Hormus, wodurch die Ölpreise stark anstiegen.

Bei den Angriffen wurde Ali Khamenei, der Oberste Führer des Irans, getötet. Sein Sohn Mojtaba wurde zum Nachfolger ernannt. Doch auch er soll verletzt worden sein.

Donald Trump hat bereits mehrfach von einem baldigen Kriegsende gesprochen. Die Ziele und der langfristige Plan der USA im Nahen Osten sind nicht klar.

Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung:

Hisbollah und Israel überziehen sich weiter mit Angriffen

14.18: Im Krieg zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel ist kein Ende in Sicht. Beide überzogen sich in der Nacht erneut mit gegenseitigen Angriffen. Nach Angaben eines israelischen Armeesprechers wurden dabei rund 200 Raketen und 20 Drohnen aus dem Libanon abgefeuert. Die Hisbollah ihrerseits hatte zuvor den Start einer neuen Operation angekündigt und mehrere Raketenangriffe auf Israel für sich reklamiert.

Die UN-Beobachtermission Unifil meldete, dass rund 120 Geschosse von libanesischem Territorium abgeschossen worden seien. Es habe in der Nacht sieben israelische Luftangriffe und 120 Artilleriebeschüsse im Libanon gegeben. Beide Seiten wurden erneut dringend zur Deeskalation aufgerufen.

Im Libanon wurden bei den nächtlichen Angriffen nach Behördenangaben mindestens elf Menschen getötet. Auch an einer Küstenstrasse in der Hauptstadt Beirut wurde ein Angriff gemeldet. Eine Drohne habe ein Fahrzeug getroffen, berichteten Augenzeugen. Dabei allein sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens acht Menschen getötet und 31 weitere verletzt worden.

Krieg
Im Krieg zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel ist kein Ende in Sicht. - keystone

In dem getroffenen Viertel Ramlet al-Baida leben derzeit Hunderte durch den Krieg vertriebene Menschen. Einige schlafen in Zelten. «Überall war Chaos», berichtete einer von ihnen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Seine Frau und sein Kind seien verletzt worden. «Erst haben wir die Angriffe in den Beiruter Vororten gehört, dann kam der Angriff hier», sagte er weiter.

Eine weitere Frau berichtete, sie sei aus ihrem Haus in den Beiruter Vororten auf die Strasse in Ramlet al-Baida geflohen. «Warum greifen sie jetzt auch hier an?», fragte sie. «Es gibt keinen sicheren Ort mehr.»

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hiess es, es handle sich um einen israelischen Angriff. Die Hisbollah gab an, dass bei dem Angriff einer ihrer Kommandeure getötet worden sei.

Das israelische Militär teilte mit, keine Informationen zu dem Drohnenangriff zu haben. Die Angelegenheit werde geprüft.

Laut Bericht: Mojtaba Khamenei soll offenbar im Koma liegen

14.10: In den letzten Tagen wurde darüber berichtet, dass Mojtaba Khamenei, der neue oberste Führers des Irans, bei einem Angriff verletzt worden sei.

Der 56-jährige Sohn des getöteten Ali Khamenei soll dabei mindestens ein Bein verloren und ausserdem schwere Verletzungen am Magen oder an der Leber davongetragen haben. Das berichtet die britische Zeitung «The Sun».

Khamenei
Mojtaba Khamenei rückt nach dem Tod seines Vaters an die Spitze der Islamischen Republik Iran. - keystone

Eine anonyme Quelle berichtet der Zeitung, dass er im Sina-Universitätskrankenhaus im historischen Viertel der Stadt intensivmedizinisch behandelt werde. Dies, nachdem ein Teil des Gebäudes unter massiven Sicherheitsvorkehrungen abgeriegelt worden sei.

Mojtaba befinde sich in einem sehr ernsten Zustand. Die Quelle sagt der Zeitung: «Ein oder beide Beine wurden amputiert. Ausserdem hat er eine Leber- oder Magenruptur. Anscheinend liegt er auch im Koma.»

UN-Flüchtlingshilfswerk: Bis zu 3,2 Millionen Vertriebene im Iran

13.10: Seit Ausbruch des Kriegs im Iran sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bislang bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb des Landes geflüchtet. Der jüngsten Einschätzung der Organisation zufolge sind zwischen 600'000 und einer Million Haushalte zeitweise vertrieben worden. Im Iran leben gut 90 Millionen Menschen.

iran
Eine Frau sitzt auf den Trümmern eines Wohnhauses, das am vergangenen Montag während der amerikanisch-israelischen Luftangriffe beschädigt wurde. - keystone

Die meisten Betroffenen würden aus Teheran und anderen Grossstädten im Norden des Landes und in ländlichen Gebieten Schutz suchen, hiess es. Wenn der Konflikt andauere, werde die Zahl der Binnenflüchtlinge voraussichtlich noch steigen, warnte das UNHCR.

Israel droht Libanon mit Gebietseinnahme

13.04: Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat dem Nachbarland Libanon mit der Ausweitung des israelischen Armeeeinsatzes dort sowie mit der Einnahme von Gebieten gedroht.

Sollte die libanesische Regierung nicht in der Lage sein, die Hisbollah davon abzuhalten, auf israelische Ortschaften zu feuern, werde Israels Armee «das Gebiet einnehmen und die Sache selbst in die Hand nehmen», sagte er nach Angaben seines Büros bei einer Besprechung mit hochrangigen Armee- und Geheimdienstvertretern. Er habe dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun diese Warnung überbracht.

Nachbarland
Israel hat seinem Nachbarland mit einer Gebietseinnahme gedroht. - keystone

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Katz haben die Armee den Angaben zufolge bereits angewiesen, sich auf «eine Ausweitung ihrer Aktivitäten im Libanon vorzubereiten».

Swiss setzt Flüge nach Dubai bis einschliesslich 28. März aus

12.53: Die Swiss muss ihre Flüge nach Dubai bis einschliesslich 28. März aussetzen. Ursprünglich waren diese bis am 15. März gestrichen. Die Verlängerung wird mit Kapazitätseinschränkungen bei den Flughäfen in Dubai begründet.

Der Iran-Krieg stellt den weltweiten Luftverkehr weiterhin auf den Kopf. Beide Flughäfen in Dubai müssten deshalb die Flugbewegungen aus Kapazitätsgründen «erheblich reduzieren», teilte die Swiss am Donnerstag mit. Dies führe dazu, dass Airlines der Lufthansa Gruppe auf Anordnung der Flughäfen sämtliche Flüge streichen müssen.

Swiss
Die Swiss setzt ihre Flüge nach Dubai länger aus. - keystone

Die Airline will nun prüfen, inwieweit es trotz der Einschränkungen möglich sein wird, einzelne Flüge durchzuführen. Entsprechende Anträge würden von den Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate geprüft, hiess es weiter.

«Unser Ziel ist es, den Flugbetrieb nach Dubai so bald wie möglich wieder aufzunehmen und betroffene Passagiere möglichst schnell an ihr Ziel beziehungsweise nach Hause zu bringen», betonte die Swiss.

UN-Flüchtlingshilfswerk: Bis zu 3,2 Millionen Vertriebene im Iran

12.48: Seit Ausbruch des Kriegs im Iran sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bislang bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb des Landes geflüchtet.

Flüchtlinge
Bis zu 3,2 Millionen Menschen sind seit Kriegsbeginn innerhalb des Irans geflüchtet. - keystone

Der jüngsten Einschätzung der Organisation zufolge sind zwischen 600.000 und einer Million Haushalte zeitweise vertrieben worden. Im Iran leben gut 90 Millionen Menschen.

Israel greift Militärforschungskomplex bei Teheran an

12.47: Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben eine bekannte Militärforschungseinrichtung im Iran angegriffen.

Die Attacke auf den Taleghan-Komplex östlich der iranischen Hauptstadt Teheran im Vorort Partschin sei im Rahmen einer der Angriffswellen der vergangenen Tage auf Basis «präziser Geheimdienstinformationen» erfolgt, teilte Israels Militär mit.

Der Taleghan-Komplex hat in der Vergangenheit immer wieder zu Spekulationen geführt. Laut der Internationalen Atomenergiebehörde wurde dort im Rahmen des iranischen Amad-Programms bis 2003 an Technologien gearbeitet, die für Atomwaffen relevant sein könnten. Dabei sollen Tests mit starken Sprengstoffen erfolgt sein, um die Implosion eines nuklearen Sprengkopfs zu simulieren. Iran bestreitet die Existenz des Programms.

Viele Bewohner Teherans harren in ihren Wohnungen aus

11.52: In der iranischen Hauptstadt Teheran harren viele Bewohner angesichts der israelischen Luftangriffe und Berichte über eine unsichere Lage in ihren Wohnungen aus. Mehrere Bewohner der Millionenmetropole berichteten davon, inzwischen so wenig wie möglich das Haus zu verlassen. Auf den Hauptverkehrsachsen kontrollieren den Angaben nach unterdessen Sicherheitskräfte in kurzen Abständen Fahrzeuge und durchsuchen dabei auch die Handys der Insassen.

In Teheran berichteten Bewohner zudem von Angriffen mit kleinen bewaffneten Drohnen, die auf Kontrollposten der Staatskräfte zielen sollen. Am Mittwochabend war in Teheran und der Grossstadt Karadsch, einem Vorort westlich der Hauptstadt, stundenlang die Flugabwehr im Einsatz.

teheran
Rauch steigt nach einem Luftangriff im Zentrum von Teheran, Iran, am 10. März 2026 auf. - keystone

«Wenn diese Situation anhält, wird das Leben wirklich schwierig, und wir werden keine Sicherheit mehr haben», sagte die 24-jährige Studentin Nilufar. «Zu Hause bleiben zu müssen und Angst zu haben, hinauszugehen, ist mein schlimmster Alptraum.»

Augenzeugen zufolge waren an mehreren Verkehrsknotenpunkten, darunter am Haft-e-Tir-Platz im Stadtzentrum, Spuren von Explosionen zu sehen. In der Bevölkerung wächst die Sorge vor möglichen Konflikten zwischen Staatskräften und bewaffneten Gruppen.

Auch regierungsnahe iranische Medien hatten zuvor von nicht näher beschriebenen «Zusammenstössen» berichtet. Andere Stimmen, vor allem unter Regierungsanhängern, glauben hingegen, die israelisch-amerikanischen Angriffe könnten die Bevölkerung zusammenschweissen.

Revolutionsgarden reklamieren Angriff auf Tankschiff für sich

11.28: Die iranischen Revolutionsgarden haben einen Angriff auf einen Öltanker im Persischen Golf für sich reklamiert. In den frühen Morgenstunden sei das Schiff «Safesea Vishnu» unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtete Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna.

Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt, «nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen» sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz.

Schiff Thailand
Bereits am Mittwoch wurde thailändisches Schiff von einem iranischen Projektil getroffen. - Royal Thai Navy

Bei einem Angriff auf zwei Öltanker war zuvor nach Angaben aus dem Irak mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher.

Bei dem Toten handele es sich um einen Inder, berichtete die indische Nachrichtenagentur PTI. Der Angriff erfolgte ihren Informationen zufolge durch ein iranisches, für den Kamikazeeinsatz entwickeltes Sprengboot.

Iran feuert neue Welle von Raketen auf Israel

09.00: Irans Luftstreitkräfte haben eine neue Welle an Raketen auf Ziele in Israel abgefeuert. Die Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, hätten ballistische Raketen auf Israel geschossen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. In Israel wurde Raketenalarm ausgelöst.

Streitkräfte
Irans Streitkräfte haben Israel erneut beschossen. - keystone

Irans reguläre Streitkräfte meldeten unterdessen einen Angriff mit Kampfdrohnen auf militärische Ziele in Israel.

Die Luftwaffenbasis Palmachim und der Militärflugplatz Ovda seien attackiert worden, hiess es in einer vom staatlichen iranischen Rundfunk verbreiteten Erklärung. Ein weiteres Ziel sei das Hauptquartier des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet gewesen.

Schiitische Milizen im Irak melden Tote

08.46: Im Irak haben mit dem Iran verbündete Milizen einen amerikanisch-israelischen Luftangriff im Westen des Landes gemeldet. Dabei habe es Opfer unter den Mitgliedern der Milizen gegeben.

Örtlichen Medienberichten zufolge wurden 27 Kämpfer der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF) in der irakischen Provinz Anbar getötet und mehr als 60 weitere verletzt. Das Hauptquartier der Miliz in der Gegend nahe der Grenze zu Syrien sowie mehrere Fahrzeuge seien zerstört worden, hiess es.

Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Die irakische Regierung in Bagdad sowie die USA und Israel äusserten sich nicht dazu.

Israels Luftangriffe in Teheran schüren Angst vor Chaos

07.59: Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Irans Hauptstadt Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichteten.

Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Strasse in der dicht besiedelten Grossstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein.

Explosionen
Explosionen in Beirut am Mittwochabend. - keystone

Rund zehn Sicherheitskräfte seien am Mittwochabend ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Es handele sich um eine vorläufige Zahl. Laut der Nachrichtenagentur, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, kam es in Teheran zu mehreren Explosionen sowie zu nicht näher beschriebenen «Zusammenstössen».

Die Agentur warf dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad vor, Kräfte in das Land eingeschleust zu haben.

Irak meldet einen Toten bei Angriff auf Öltanker

07.31: Bei einem Angriff auf zwei Öltanker im Persischen Golf ist nach Angaben der irakischen Regierung mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitierte staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher.

Sechs Schiffe wurden demnach entsandt, um der Besatzung der beiden Tanker zu helfen. 38 Crew-Mitglieder seien geborgen worden, darunter ein Toter, sagte der Militärsprecher weiter.

Laut Trump: Iran soll kurz vor Niederlage stehen

07.18: Der Iran soll gemäss Trump kurz vor der Niederlage stehen. Gestern Mittwoch äusserte sich der US-Präsident zum aktuellen Stand der Dinge vor den Medien in Washington.

Der Iran sei «so ziemlich am Ende der Fahnenstange», so Trump. Er hob ausserdem den Mahnfinger: Die US-Armee könnte die Angriffe auf «Teile von Teheran und andere Orte» ausweiten. Dadurch wäre ein Wiederaufbau des Irans «fast unmöglich».

«Das wollen wir nicht», fügte der Republikaner noch an.

So teuer war die erste Kriegswoche für die USA

03.10: Wie die «New York Times» unter Berufung auf ein Pentagon-Briefing vor dem Kongress berichtet, war die erste Kriegswoche sehr teuer. Demnach kostete sie die USA mehr als 11,3 Milliarden Dollar.

usa
Ein US-Kampfjet startet vom Flugzeugträger USS Abraham Lincoln zu einem Einsatz im Iran. - keystone

In diesen Betrag sind zahlreiche Kostenpunkte, beispielsweise die Vorbereitung, nicht miteinberechnet. Es wird davon ausgegangen, dass der Betrag deutlich höher sein wird.

Laut Vertretern des Pentagons wurden in den ersten beiden Kriegstagen Munition im Wert von rund 5,6 Milliarden Dollar verschossen.

Trump will mit Freigabe von Ölreserven den Ölpreis stabilisieren

03.00: US-Präsident Donald Trump will mit der Freigabe strategischer Reserven den rasant gestiegenen Ölpreis stabilisieren. «Wir werden das machen, und dann füllen wir sie wieder auf», sagte er dem Sender Local 12 über die Reserven.

Die Massnahme werde die Preise wieder nach unten bringen, sagte der US-Präsident.

öl
Wegen des Iran-Kriegs sind die Preise für Öl und Benzin gestiegen. - keystone

Zuvor hatte die Internationale Energieagentur (IEA) mitgeteilt, eine Rekordmenge an Ölreserven auf den Weltmarkt zu pumpen. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer, zu denen auch die USA zählen, 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben, wie es in einer Mitteilung heisst.

Angriff auf Treibstofflager in Flughafennähe in Bahrain

02.55: Der Iran hat nach Angaben örtlicher Behörden Treibstofflager in Bahrain angegriffen. Der Angriff erfolgte dem Innenministerium zufolge im Bezirk Muharraq – dort liegt auch der internationale Flughafen des Inselstaats.

Das Ministerium erklärte auf der Plattform X, die zuständigen Behörden unternähmen nach dem Angriff die nötigen Schritte. Es wurden keine weiteren Details mitgeteilt. Damit blieb zunächst unklar, ob es sich bei den betroffenen Treibstofflagern um die Kerosindepots des Flughafens am Rande der Hauptstadt Manama oder eine andere Einrichtung handelte.

Israel greift Kommandozentralen der Hisbollah im Libanon an

01.40: Die israelischen Streitkräfte haben bei einer heftigen Angriffswelle auf den Libanon nach eigenen Angaben Dutzende Stellungen der proiranischen Hisbollah zerstört. Innerhalb von 30 Minuten habe die Luftwaffe in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut zehn Ziele angegriffen, darunter ein Hauptquartier des Hisbollah-Geheimdienstes, die Zentrale der Eliteeinheit Radwan und weitere Kommandozentralen, teilte das israelische Militär mit.

hisbollah
Israel und die Hisbollah beschiessen sich erneut gegenseitig. - keystone

Demnach griffen die Streitkräfte auch zahlreiche Raketenabschussrampen und Dutzende Hisbollah-Kämpfer an, die den Angaben zufolge Attacken auf Israel vorbereiteten. Nach Hinweisen von israelischen Bodentruppen nahm die Luftwaffe darüber hinaus über 20 Ziele in verschiedenen Teilen des Libanons unter Beschuss, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Zuvor hatte die Hisbollah den Norden von Israel mit Raketen angegriffen.

Österreich und Deutschland reagieren auf steigende Spritpreise

01.15: Österreichs Tankstellen dürfen Spritpreise künftig nur maximal dreimal pro Woche erhöhen statt wie bisher einmal am Tag. Deutschland will hingegen die bisherige österreichische Regel übernehmen, nach der Treibstoff nur noch einmal täglich teurer werden darf. Beide Länder begründen die Schritte mit den gestiegenen Preisen wegen des Iran-Krieges.

Der Iran-Krieg hat die Treibstoffpreise auch in der Schweiz innert weniger Tage spürbar in die Höhe getrieben. Zwischen dem 28. Februar und dem 9. März verteuerte sich Diesel um 8,6 Prozent auf durchschnittlich 1,90 Franken pro Liter, eine Auswertung des Touring Club Schweiz vom Mittwoch zeigte.

Der Preis für Bleifrei 95 stieg im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent auf 1,70 Franken.

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