Mojtaba Khamenei übernimmt Führung im Iran

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    Iran,

    Nach dem Tod von Ajatollah Ali Khamenei steht der Iran vor einem Machtwechsel. Sein Sohn Mojtaba Khamenei rückt nun an die Spitze der Islamischen Republik.

    Khamenei
    Mojtaba Khamenei rückt nach dem Tod seines Vaters an die Spitze der Islamischen Republik Iran. - keystone

    Der Iran erlebt einen bedeutenden politischen Einschnitt nach dem Tod des langjährigen Revolutionsführers Ali Khamenei. Die Macht im Staat geht nun auf seinen Sohn Mojtaba Khamenei über.

    Der einflussreiche Geistliche galt seit Jahren als wichtige Figur im Machtapparat der Islamischen Republik. Laut «Spiegel» wurde er vom Expertenrat offiziell zum neuen Obersten Führer bestimmt.

    Mit dieser Entscheidung beginnt eine neue Phase der politischen Führung im Iran. Beobachter erwarten eine weitgehende Fortsetzung der bisherigen Machtstrukturen und politischen Linie im Staat.

    Der bisherige Schattenmann im Machtapparat

    Mojtaba Khamenei spielte bereits zuvor eine bedeutende Rolle hinter den Kulissen der iranischen Politik. Sein Einfluss soll besonders im Umfeld der mächtigen Revolutionsgarden gewachsen sein.

    Glaubst du, dass der Machtwechsel im Iran zu mehr Spannungen im Nahen Osten führen wird?

    Politische Beobachter beschrieben ihn seit Jahren als diskreten, aber wirkungsvollen Machtfaktor innerhalb des Systems. Gleichzeitig blieb er in der Öffentlichkeit meist deutlich im Hintergrund der Politik.

    Wie «Telepolis» hervorhebt, galt Mojtaba Khamenei lange als wichtiger Strippenzieher im inneren Machtgefüge der Islamischen Republik. Besonders seine Netzwerke im Sicherheitsapparat stärkten seine politische Position.

    Internationale Reaktionen auf Machtübernahme von Khamenei

    Der Führungswechsel im Iran sorgt international für starke politische Reaktionen und neue Spannungen. Besonders in den Vereinigten Staaten wird die Entwicklung aufmerksam und kritisch beobachtet.

    Der frühere US-Präsident Donald Trump äusserte scharfe Drohungen gegen den möglichen neuen Machthaber. Diese Aussagen verschärfen die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Washington und Teheran zusätzlich.

    Donald Trump
    Trump hatte zuletzt angedeutet, Kuba «in irgendeiner Form zu übernehmen» oder zu «befreien». - keystone

    Wie «Stol.it» berichtet, drohte Trump dem möglichen Nachfolger Khameneis öffentlich mit dem Tod. Damit verschärfte er die ohnehin aggressive politische Rhetorik zwischen den beiden Staaten.

    Kommentare

    User #2251 (nicht angemeldet)

    Das wird wieder ein Abnutzung s Krieg ähnlich wie im Irak, und es gibt dann bestimmt weitere Anschläge im Westen, verstehe nicht warum USA sich überall auf der Welt muss einmischen..sollen mal ihre eigenen Probleme in USA lösen .. Warum hat USA nicht die Demonstranten mit Waffen ausgerüstet so könnte sich das Volk das unterdrückt wird selbst wehren gegen das Regime.. ? Dieser Krieg gibt wieder neue Fragezeichen .. Ein Land und auch die Menschen dort sind selbst verantwortlich für ihr Land dann sollen sie kämpfen um ihre Rechte und nicht ständig am Westen sagen wir müssen Helfen, uns hilft auch niemand .!

    User #880 (nicht angemeldet)

    Fanatiker, kaum anzusehen. Hoffe, der Trump bringt mal was zu ende und kann das Regime komplett stürzen. Die meisten Iraner wollen frei sein.

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