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    Nach Einladung aus Riad: Huthi-Rebellen greifen in Saudi-Arabien an

    Keystone-SDA
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    Saudi-Arabien,

    Laut saudischen Angaben haben Huthi-Rebellen Anlagen für Entsalzung, Elektrizität & Gas angegriffen sowie Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco angegriffen.

    Saudi-Arabien Angriffe Jemen
    Huthi-Rebellen fahren während einer Versammlung im Jemen mit einem Pick-Up mit darauf montierter Waffe. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Opfer habe es laut saudischen Behörden bei dem Angriff nicht gegeben.
    • Bei dem Angriff sei auch die Ölraffinerie Janbu am Roten Meer getroffen worden.

    Wenige Tage nach einer Einladung der Golf-Staaten zu Gesprächen über den Jemenkrieg haben die Huthi-Rebellen erneut Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Sie hätten dort Anlagen für Entsalzung, Elektrizität und Gas angegriffen sowie Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco, teilte das saudisch geführte Militärbündnis mit, das im Jemen gegen die Huthis kämpft.

    Die Luftabwehr habe bei dem Angriff in der Nacht zum Sonntag eine ballistische Rakete und neun mit Sprengstoff beladene Drohnen abgefangen, hiess es laut einem Bericht der Staatsagentur SPA. Opfer habe es nicht gegeben. Die Ölproduktion sei «vorübergehend» gesunken, hiess es aus dem Energieministerium in Riad.

    Dieser Rückgang werde aber durch Ölreserven ausgeglichen. Bei dem Angriff sei auch die Ölraffinerie Janbu am Roten Meer getroffen worden. Der Angriff habe die globale Energiesicherheit ins Wanken bringen sollen. Saudi-Arabien zählt zu den grössten Exporteuren von Rohöl weltweit.

    Huthis beherrschen heute weite Teile des Nordens im Jemen

    Die Huthis beanspruchten den Angriff für sich und erklärten, einen «breit angelegten Militäreinsatz» gegen «wichtige Ziele» ausgeführt zu haben, darunter auch Anlagen von Aramco. Saudi-Arabien kämpft seit 2015 mit Verbündeten im Jemen an Seite der Regierung gegen die vom Iran unterstützen Huthis und will dort den Einfluss Teherans zurückdrängen. Die Huthis, die das arme Land 2014 überrannt hatten, beherrschen heute weite Teile des Nordens samt der Hauptstadt Sanaa.

    Erst vor einigen Tagen hatten die Golf-Staaten die Konfliktparteien des Kriegs im Jemen, darunter auch die Huthi-Rebellen, zu Gesprächen nach Riad eingeladen. Die einwöchigen Beratungen, zu denen der Golf-Kooperationsrat (GCC) rund 500 Teilnehmer eingeladen hat, sollen am 29. März in Riad beginnen. Dass Huthi-Rebellen an den Gesprächen teilnehmen, ist aber unwahrscheinlich. Bisherige diplomatische Bemühungen zu einer Beilegung des Konflikts blieben erfolglos.

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