Marion Maréchal zweifelt an Tante Le Pen vor französischen Wahlen

Carine Meier
Carine Meier

Ungarn,

«Alles kann passieren!»: Zweifelt Marion Maréchal etwa daran, dass ihre Tante Marine Le Pen die zweite Runde der Präsidentschaftswahl erreicht?

Marion Maréchal
Marion Maréchal. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Marion Maréchal schiesst aus Budapest gegen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen.
  • Das lässt sich die französische Rechtspopulistin jedoch nicht gefallen.
  • «Marion fehlen die nötigen Sensoren», sagt sie über ihre Nichte.

Eigentlich ist die frisch aus der Politik ausgestiegene Marion Maréchal aktuell in Budapest an einem Gipfeltreffen. Das hindert sie aber nicht daran, im französischen Präsidentschaftskampf Wellen zu schlagen. In einem Interview sagt sie über den zweiten Wahlgang: «Alles kann passieren.»

Dies lässt sich so auffassen, als zweifle sie am Erfolg ihrer eigenen Tante Marine Le Pen. Die Rechtspopulistin erhofft sich für die Wahl 2022 bessere Resultate als bei der Niederlage gegen Noch-Präsidenten Emmanuel Macron.

Demnach schiesst sie auch öffentlich zurück: «Ich denke, dass Marion, die sich aus dem politischen Leben zurückgezogen hat, nicht mehr die nötigen Sensoren dafür hat.»

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