Nur 120 Plätze, über 5200 Schweizer warten auf Heimflug aus dem Golf

Keystone-SDA
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Bern,

Der Swiss Rückflug ab Maskat nach Zürich ist ausgebucht. Der Bund spricht von rund 5200 registrierten Schweizerinnen und Schweizern in mehreren Golfstaaten.

Passagiere, die durch die Schließung des internationalen Flughafens von Dubai gestrandet sind, warten auf dem Flughafenparkplatz in Dubai. Foto: Altaf Qadri/AP/dpa
Passagiere, die durch die Schließung des internationalen Flughafens von Dubai gestrandet sind, warten auf dem Flughafenparkplatz in Dubai. Foto: Altaf Qadri/AP/dpa - Keystone/AP/Altaf Qadri

Das Wichtigste in Kürze

  • Der erste Swiss Flug ab Maskat hat nur 120 Plätze und ist ausgebucht.
  • Rund 5200 Schweizerinnen und Schweizer sind in der EDA Travel App registriert.
  • Viele Betroffene sitzen in Dubai, Abu Dhabi und Maskat fest.
  • Das EDA kann noch keine weiteren Flüge bestätigen und spricht mit der Swiss.

Der erste und vorerst noch einzige Swiss-Flug bietet 120 Rückkehrenden Platz, wie Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), sagte.

Es handle sich um einen kommerziellen Flug ohne Kostenbeteiligung des Bundes.

Rund 5200 Registrierte in der EDA App

Auf der Travel App des EDA hätten sich rund 5200 Schweizerinnen und Schweizer registriert. Die meisten von ihnen würden in Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabische Emiraten und in Maskat im Oman festsitzen.

Weitere Flüge sind noch offen

Im Moment könne das EDA nichts zu weiteren Flügen sagen, so Jenni. Man befinde sich mit der Swiss im engen Austausch, aber die Organisation solcher Flüge gestalte sich wegen der sicherheitsrelevanten Situation und der Überflugsrechte nicht einfach.

Notfälle aus Krankheitsgründen seien bislang nur sehr wenige gemeldet worden. Jenni sprach von lediglich zwei bis drei Fällen. Betroffene sollen sich an die jeweiligen diplomatischen Vertretungen wenden.

«Bleiben Sie dort, wo Sie sind.»

Den Gestrandeten rief Jenni auf: «Bleiben Sie dort, wo Sie sind.» Von Reisen nach Maskat, von wo aus am Donnerstag der Swiss-Flug abheben wird, oder gar Saudi Arabien riet sie mit Nachdruck ab.

Der Grenzübertritt gestalte sich schwierig, und von Riad in Saudi Arabien aus seien sowieso keine Flüge möglich.

Ganz allgemein veröffentlichte das EDA am Mittwoch eine erweiterte Reisewarnung. Konkret wird von nicht dringlichen Reisen in die Provinzen Dhofar und Al Wusta sowie auf die Insel Masirah im Oman abgeraten.

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Kommentare

User #1255 (nicht angemeldet)

Mir egal. Fakt.

User #4556 (nicht angemeldet)

Was für ein Luxusproblem für die armen gestrandeten Schweizer. Ein paar Tage zusätzlich in den Luxustempeln verbleiben, sicher nicht allzu schlimm!

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