Macron setzt vor Nato-Gipfel auf Schulterschluss mit USA
Zwei Wochen vor dem Nato-Gipfel in der Türkei hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Willen der Europäer betont, sich verstärkt in die transatlantische Partnerschaft einzubringen. «Wir engagieren uns mit Nachdruck, wir stocken unsere Budgets auf, wir bauen unsere Kapazitäten aus», sagte Macron bei einem Treffen der fünf mächtigen europäischen Mitgliedstaaten in Berlin. Auf europäischer Ebene wolle man gemeinsame Kooperationen aufbauen, die die Abschreckungsfähigkeit stärkten.

«Die Aufstockung unserer Budgets in den letzten Jahren ist ein Beleg dafür – sowohl für uns Europäer als auch für unsere kanadischen Partner», sagte Macron. «Sie ist auch ein Zeichen unserer Entschlossenheit, gemeinsam zu handeln und unsere industriellen Partnerschaften zu stärken.»
Der französische Präsident hob den auf dem G7-Gipfel in Évian in der vergangenen Woche vollzogenen Schulterschluss zwischen Europa und den USA hervor, insbesondere mit Blick auf die weitere Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg. «Im Grunde möchte ich sagen, dass wir uns gerade in einer Phase der Annäherung zwischen den Europäern und den Amerikanern befinden.» Diese Entwicklung solle auf dem Nato-Gipfel in Ankara eine Fortsetzung finden.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni rief die europäischen Nato-Partner dazu auf, den eingeschlagenen Weg zu einer stärkeren europäischen Säule innerhalb der Nato entschlossen fortzusetzen. Diese solle die amerikanische Säule des Bündnisses ergänzen, erklärte Meloni.














