Macron ruft beim Gipfel in Nairobi zur Ruhe auf

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    Kenia,

    Beim Africa‑Forward‑Gipfel in Nairobi unterbricht Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Rede und fordert das Publikum zur Ruhe auf.

    macron ruhe
    Emmanuel Macron unterbricht in Nairobi eine Diskussion und fordert das Publikum zur Ruhe auf. - keystone

    Beim Treffen mit afrikanischen Führungskräften in Nairobi wurde es laut im Saal. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterbrach daraufhin eine laufende Diskussion, weil Gespräche im Publikum störten, berichtet der «Spiegel».

    Laut «Focus» hatte das Publikum im Serena‑Konferenzsaal begonnen, während einer Diskussion leise miteinander zu reden. Macron sprang auf, griff zum Mikrofon und rief die Zuhörer zur Ruhe auf.

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    Beim Gipfel in Nairobi sprach Emmanuel Macron von einem «Mangel an Respekt» gegenüber den Rednern. - keystone

    Der französische Präsident unterbrach laut «Bild» einen jungen Redner auf der Bühne. Dieser hatte gerade einen Beitrag zu einem kulturellen Thema vorgetragen.

    Emmanuel Macron fordert Publikum zur Ruhe auf

    Macron forderte das Publikum laut «Merkur» auf Englisch zur Ruhe auf. Dabei sprach er von einem «völligen Mangel an Respekt» gegenüber den Rednern auf der Bühne.

    Laut «Merkur» bezeichnete Macron die Redner als «super motiviert» und kritisierte, dass sie wegen des Lärms kaum zu hören seien. Bilaterale Gespräche sollten stattdessen draussen oder in anderen Räumen stattfinden.

    Findest du Macrons Eingreifen während der Diskussion richtig?

    Macrons Eingreifen wurde laut «Frankfurter Rundschau» zunächst von Teilen des Publikums mit Applaus aufgenommen. Zugleich sorgte sein Auftritt in Kenia für Kritik, weil er teils als herablassend wahrgenommen wurde.

    Gipfel soll Beziehungen zu Afrika stärken

    Der «Africa Forward»-Gipfel in Nairobi soll laut «Spiegel» die Beziehungen zwischen Frankreich und afrikanischen Staaten stärken. Emmanuel Macron nahm dort an Gesprächen mit jungen Führungskräften und Vertretern aus Politik und Wirtschaft teil.

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    Der «Africa Forward»-Gipfel soll die Beziehungen zwischen Frankreich und afrikanischen Staaten stärken. - keystone

    Die Moderatorin bezeichnete Macrons Eingreifen laut «Frankfurter Rundschau» als Beispiel für «Führung». In sozialen Netzwerken wurde sein Auftritt jedoch teils als arrogant und unhöflich kritisiert.

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    Kommentare

    User #1342 (nicht angemeldet)

    Tja, unser kleiner Napoleon in Action wie er leibt und lebt. Und Zuhause mag ihn keiner.

    User #2538 (nicht angemeldet)

    Sein Frenglish tönt leicht schräg.

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