Macron kündigt 23 Milliarden Euro für Afrika an
Beim Gipfel «Africa Forward» in Nairobi kündigt Macron ein historisches Investitionspaket für den Kontinent an.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in Nairobi ein milliardenschweres Versprechen abgegeben, berichtet das «SRF». Beim Gipfeltreffen «Africa Forward» kündigte er Investitionen von 23 Milliarden Euro (etwa 21 Milliarden Franken) für Afrika an.
Davon stammen 14 Milliarden Euro (etwa 12,8 Milliarden Franken) von französischen Geldgebern. Weitere 9 Milliarden Euro (etwa 8,2 Milliarden Franken) von Investoren aus Afrika.
Das Geld fliesst laut dem «Handelsblatt» vor allem in die Energiewende, die Digitalisierung und die Landwirtschaft. Beteiligt sein sollen sowohl private als auch öffentliche Akteure aus Frankreich.
Macron setzt Zeichen: Anlass als Symbol für Paradigmenwechsel
Der Gipfel steht für einen bewussten Kurswechsel in der französischen Afrikapolitik. Wie das «ZDFheute» berichtet, sollen künftig Direktinvestitionen, Beteiligungen und Zuschüsse die klassische Entwicklungshilfe ersetzen.
Der Anlass gilt laut «Handelsblatt» als Symbol für den von Macron angekündigten Paradigmenwechsel. Frankreich will weg von kolonial geprägten Beziehungen, hin zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe.
Für den Gipfel reisten laut «SRF» rund 30 Staats- und Regierungschefs nach Nairobi. Auch UNO-Generalsekretär António Guterres war vor Ort erwartet.
Hochrangige Teilnehmer aus ganz Afrika
Zu den anwesenden Staatsoberhäuptern zählten laut «SRF» unter anderen Nigerias Präsident Bola Ahmed Tinubu und Senegals Staatschef Bassirou Diomaye Faye.

Auch Gabuns Junta-Chef Brice Oligui Nguema sowie Marokkos Regierungschef Aziz Akhannouch nahmen teil.
Macron sprach laut «Handelsblatt» von «sehr konkreten» Ergebnissen und dankte den vertretenen Unternehmen. Der Gipfel fand am 11. und 12. Mai 2026 in der kenianischen Hauptstadt statt.
















