Studierende protestieren in Basel gegen höhere Studiengebühren
Rund 300 Personen haben am Dienstagabend in Basel gegen eine Erhöhung der Studiengebühren und die Sparmassnahmen des Bundes bei der Bildung demonstriert. Sie besammelten sich vor der Universitätsbibliothek. Die bewilligte Demo führte weiter in Richtung Innenstadt.

«Gratis-Bildung für alle und jetzt», sagte eine Sprecherin. Die Demonstranten und Demonstrantinnen kritisierten die Kürzungen bei den Ausgaben für die Hochschulpolitik im Rahmen des Entlastungspakets 27. «Belastungspaket Nein» und «Bildung statt Bomben», hiess es auf den Transparenten, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtete.
Der Bundesrat will die Bundesgelder an die Nutzerkosten von kantonalen Universitäten und Fachhochschulen reduzieren. Den Ausfall sollen die Hochschulen mit höheren Studiengebühren kompensieren. Das Parlament hat einer tieferen Kürzung zugestimmt. Vorgesehen ist auch eine Kürzung der Bundesbeiträge an den Schweizerischen Nationalfonds.
Zurzeit betragen die Semestergebühren in Basel 850 Franken. Letztes Jahr beschloss die Uni, die Gebühren für diejenigen zu verdoppeln ihren Bachelor nicht innert fünf Jahren abschliessen. Studierende können diese Sanktion vermeiden, wenn sie mit der Uni Basel eine Vereinbarung abschliessen und diese einhalten.






