Frankreich will weitere sechs Millionen Euro im Rahmen des Welternährungsprogramms für den Jemen und den Sudan bereitstellen. Das kündete Präsident Macron an.
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Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, stattete den USA einen Besuch ab. (Symbolbild) Foto: Ludovic Marin/Pool/AP/dpa - sda - Keystone/Pool/AP/Ludovic Marin
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen des fehlenden Getreides aus der Ukraine droht dem Jemen und dem Sudan Hunger.
  • Der französische Präsident Macron will diese jetzt mit sechs Millionen Euro helfen.
  • Dieses soll im Rahmen des Welternährungsprogramms bereitgestellt werden.

Der französische Präsident Emmanuel Macron will sechs Millionen Euro zusätzlich für Getreidelieferungen aus der Ukraine in den Jemen und den Sudan im Rahmen des Welternährungsprogramms bereitstellen.

«Die schwächsten Länder dürfen nicht den Preis für einen Krieg zahlen, den sie nicht gewollt haben», sagte Macron am Samstag in einer Videobotschaft auf Twitter. Anlass war der Holodomor, die Hungersnot, die der damalige Sowjetdiktator Josef Stalin in den Jahren 1932/33 gezielt in der Ukraine herbeigeführt hatte. Bis zu vier Millionen Menschen starben damals.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verschärfe die Destabilisierung von Lieferketten und drohe der Welt mit einer Nahrungsmittelkrise, so Macron. Frankreich habe sich wie die Ukraine für Solidarität entschieden.

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