Litauens Aussenminister: Gespräche mit Lukaschenko «gefährlicher Weg»

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Litauen,

    Litauens Aussenminister Gabrielius Landsbergis hat die Gespräche mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko über die Lage an der östlichen EU-Aussengrenze als einen «gefährlichen Weg» bezeichnet. «Diktatoren und autoritäre Menschen sind dafür bekannt, dass sie sich nicht an das Gesetz halten. Das heisst, selbst wenn man eine Einigung erzielt, bedeutet dies nicht, dass sie sich daran halten werden», sagte Landsbergis am Donnerstag litauischen Medienberichten zufolge in Vilnius. Selbst wenn einige Ergebnisse erzielt würden, wisse man nicht, was als nächster Schritt von der autoritäten Seite erfolgen werde. «Es ist sehr gefährlich», sagte der Chefdiplomat des an Belarus grenzenden EU-Landes.

    Alexander Lukaschenko
    Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • An der belarussisch-polnischen Grenze sind seit Tagen Tausende Migranten gestrandet.

    Die EU beschuldigt Lukaschenko, den sie nicht mehr als Präsidenten anerkennt, in organisierter Form Migranten aus Krisenregionen an die EU-Aussengrenze zu bringen, um Druck zu machen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte wegen der Krise um die Migranten in den vergangenen Tagen mit Lukaschenko telefoniert.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Bäckerei
    49 Interaktionen
    Nach 1612-Fr.-Gipfel
    Polizisten nehmen einen Einbrecher fest. (Symbolbild) - Stadtpolizei Zürich
    235 Interaktionen
    Fälle in Zürich

    MEHR IN POLITIK

    MEHR AUS LITAUEN

    US-Soldaten
    2 Interaktionen
    Litauen
    dfv
    5 Interaktionen
    Vilnius
    Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda
    2 Interaktionen
    Litauens Präsident
    Drohnen
    3 Interaktionen
    Vilnius