Sicherheitsgarantien der USA bereit zur Unterzeichnung
Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj liegen die Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine schon bereit zur Unterzeichnung.

Ein Dokument über amerikanische Sicherheitsgarantien für die Ukraine liegt vollständig ausgearbeitet vor. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete das Papier am Sonntag in Vilnius als «zu 100 Prozent» fertig, berichtet das «ZDF».
Die ukrainische Regierung erwartet nun von den USA die Bestätigung von Termin und Ort zur Unterzeichnung. Nach der Unterschrift muss das Dokument im US-Kongress und im ukrainischen Parlament ratifiziert werden.
Selenskyj betonte bei einer Pressekonferenz mit Litauens Präsident Gitanas Nauseda die zentrale Bedeutung der Garantien. «Für uns sind Sicherheitsgarantien in erster Linie Garantien der Vereinigten Staaten», zitiert ihn «Onvista».
Verhandlungen in Abu Dhabi
In den Vereinigten Arabischen Emiraten fanden am Freitag und Samstag erstmals seit Monaten Gespräche statt. Ukrainische und russische Unterhändler verhandelten mit amerikanischer Vermittlung über ein mögliches Kriegsende, meldet das «ZDF».
Die Gespräche behandelten einen 20-Punkte-Plan sowie militärische und wirtschaftliche Fragen, wie «Reuters» berichtet. Auch die Möglichkeit einer Waffenruhe vor einer finalen Einigung wurde diskutiert, sagen informierte Kreise.

Die nächste Gesprächsrunde ist laut US-Quellen für den 1. Februar in den Emiraten geplant. Selenskyj warnte jedoch vor weiterhin bestehenden «unterschiedlichen grundsätzlichen Positionen» zwischen Kiew und Moskau bezüglich ukrainischer Territorien.
Europäische Sicherheitsgarantien auch gefordert
Neben den amerikanischen Zusicherungen fordert die Ukraine auch Sicherheitsgarantien von europäischen Partnern. Präsident Selenskyj verwies dabei auf eine «Koalition der Willigen» aus unterstützenden Staaten, wie das «ZDF» berichtet.
Darüber hinaus betrachtete er eine mögliche Mitgliedschaft in der Europäischen Union als zusätzliche Sicherheitsgarantie für sein Land. Die Äusserungen machte Selenskyj im Rahmen seines Besuchs in Litauen.
Anlass des Besuchs waren historische Gedenktage, die an die schwierige Vergangenheit der Region erinnern, so das «ZDF» weiter.












