Dänischer König: Fühle mit den Grönländern

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Litauen,

Dänemarks König Frederik X. hat den Grönländern im Konflikt mit den USA sein Mitgefühl ausgesprochen. «Wir sind mit unseren Gedanken in diesen Wochen sehr oft beim grönländischen Volk», sagte der Monarch am Rande eines Staatsbesuchs in Litauen. «Wir verfolgen die Geschehnisse genau mit und reden auch mit unseren Kindern darüber, die uns danach fragen.»

ARCHIV - Dänemarks König Frederik X. (vorne) geht durch Nuuk. Foto: Ida Marie Odgaard/Ritzau Scanpix Foto/dpa/Archivbild
ARCHIV - Dänemarks König Frederik X. (vorne) geht durch Nuuk. Foto: Ida Marie Odgaard/Ritzau Scanpix Foto/dpa/Archivbild - Keystone/Ritzau Scanpix Foto/Ida Marie Odgaard

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach mit der Annexion der Arktis-Insel gedroht, die zum dänischen Königreich gehört. «Wir sehen, dass das grönländische Volk sehr besorgt ist», sagte König Frederik weiter. Das mache ihn und seine Frau, Königin Mary, betroffen. «Grönlands Wohl liegt uns sehr am Herzen.»

Ihm sei bewusst, wie gross die Unterstützung «enger Verbündeter» für Grönland und das dänische Königreich gewesen sei, sagte der König. Deutschland und andere EU-Länder hatten sich im Konflikt mit den USA auf die Seite Grönlands und Dänemarks geschlagen. Vergangene Woche hatte Trump seine Drohungen, zur Not auch militärische Macht anzuwenden, um Grönland unter seine Kontrolle zu bringen, überraschend zurückgezogen. In Gesprächen versuchen Dänemark und die USA, eine Lösung zu finden.

Um sich selbst ein Bild von der Situation der Grönländer zu machen, will König Frederik X. vom 18. bis 20. Februar die Insel besuchen. Zuletzt war er im April 2025 in Grönland gewesen. «Wir wollen uns die Gedanken und Sorgen der Menschen anhören und erfahren, wie die Situation ihren Alltag beeinflusst», sagte Königin Mary. Die Situation beschäftige sie sehr.

Der bevorstehende Besuch des Königs stösst in der grönländischen Hauptstadt Nuuk bereits auf Zuspruch. «Es tröstet uns und gibt uns Geborgenheit, dass er kommt», sagte die Grönländerin Esther Jensen dem dänischen Fernsehen.

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