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    Kritik an Fifa wegen Menschenrechtsverletzungen bei WM

    Keystone-SDA
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    USA,

    Menschenrechtler kritisieren die Fifa und die US-Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen. Sie fordern eine Schweigeminute für die ICE-Opfer.

    wm 2026
    Die Fifa und die USA stehen wegen Menschenrechtsverletzungen rund um die WM 2026 in der Kritik. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Menschenrechtler sprechen kurz vor dem Endspiel von «keiner guten WM».
    • Sie kritisieren das missbräuchliche Durchgreifen der USA gegen Migranten.
    • Auch seien viele Fans wegen Visa-Regeln und teuren Tickets ausgeschlossen worden.

    Schon vor dem Turnier hatten Menschenrechtsorganisationen vor massiven Problemen gewarnt. Jetzt ziehen sie Bilanz – und machen vor allem der Fifa und der Trump-Regierung schwere Vorwürfe.

    Wenige Tage vor dem Finale der Fussball-WM haben mehrere Organisationen massive Menschenrechtsverletzungen während des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko angeprangert. Mit Blick auf die Menschenrechte sei dies «keine gute WM» gewesen, sagte Minky Worden von der Organisation Human Rights Watch bei einer Pressekonferenz in New York.

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    Menschenrechtler kritisieren das missbräuchliche Durchgreifen der US-Regierung gegen Einwanderer auch während der WM. (Archivbild) - keystone

    Worden kritisierte vor allem die USA und den Fussball-Weltverband Fifa: «Diese Weltmeisterschaft wurde gespielt vor dem Hintergrund des missbräuchlichen harten Durchgreifens der US-Regierung gegen Einwanderer und des Versagens der FIFA, sich an ihre eigenen Menschenrechtsstandards zu halten», sagte sie.

    Nachdem es mehrere Monate lang vergleichsweise ruhig um die US-Migrationsbehörde ICE gewesen war, hatte es in den vergangenen Tagen wieder mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit Einsätzen der umstrittenen Behörde gegeben.

    Menschenrechtler fordern Schweigeminute für ICE-Opfer

    Unter anderem wurde in den US-Bundesstaaten Texas und Maine je ein Einwanderer erschossen. Für diese beiden Männer müsse es zu Beginn des Finales am Sonntag eine Schweigeminute geben, forderte Worden. Die Trump-Regierung habe die WM als Waffe eingesetzt, argumentierten die Menschenrechtsorganisationen.

    Zudem seien viele Fans aus der ganzen Welt an der Teilnahme gehindert worden – unter anderem durch überteuerte Ticketpreise und strenge Visa-Regeln. «Es war eine WM der wenigen Glücklichen. Eine sehr amerikanische WM», sagte Ronan Evain von der Organisation Football Supporters Europe.

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    Zudem hätten Journalisten und Journalistinnen nicht ausreichende Freiheiten für ihre Berichterstattung gehabt und Menschen aus der LGBTQI+-Gemeinschaft hätten sich häufig nicht unterstützt und sicher fühlen können, hiess es. Die englische Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen, queere sowie intergeschlechtliche Menschen. Das Pluszeichen ist ein Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter.

    Schon im Vorfeld des Turniers hatte Human Rights Watch gewarnt, dass die WM «eine potenzielle Menschenrechtskatastrophe» sei. Die Fifa hat Menschenrechtsvorgaben in die Bewerbungsverfahren für Wettbewerbe integriert und nennt Menschenrechte als strategisches Ziel.

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    Kommentare

    User #1519 (nicht angemeldet)

    FIFA gehört aufgelöst.

    User #2538 (nicht angemeldet)

    Darum war es so eine friedliche WM mit vielen Fans..! Von nichts kommt nichts..

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