G20

    Klingbeil konfrontiert russischen Finanzminister am G20

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Russlands Finanzminister am G20-Treffen: Deutschlands Finanzminister Lars Klingbeil reagiert mit einem Foto-Boykott und ungewohnt deutlichen Worten.

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    Beim G20 in Asheville sitzt wieder ein russischer Finanzminister am Tisch. - keystone

    Beim G20-Finanzministertreffen in Asheville, North Carolina, kam es zu einem offenen diplomatischen Eklat.

    Erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine erschien ein russischer Finanzminister persönlich bei einem G20-Treffen, berichtet der «Deutschlandfunk».

    Findest du es richtig, dass Klingbeil das Foto mit dem russischen Finanzminister beim G20-Treffen boykottiert hat?

    Es handelt sich um Anton Siluanow, der von der US-Regierung als Teilnehmer eingeladen wurde, berichtet «webnachrichten.de». Die europäischen Partner wurden über die Anreise des russischen Finanzministers nur sehr kurzfristig informiert.

    Klingbeil mit klaren Worten

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) konfrontierte Siluanow im Tagungsraum direkt und ohne Umschweife.

    Laut «webnachrichten.de» sagte Klingbeil: «Ich habe ihm direkt ins Gesicht gesagt, dass die russische Regierung diesen Krieg beenden muss.»

    Klingbeil äusserte zudem laut «T-Online», er finde solche Treffen manchmal zu diplomatisch. «Deswegen haben meine Worte vielleicht den einen oder den anderen im Raum gerade erschreckt», so Klingbeil weiter.

    G20: Kein Gruppenfoto mit russischen Finanzminister

    Für das traditionelle «Familienfoto» der G20-Finanzminister stellten die Europäer der US-Regierung laut «webnachrichten.de» ein klares Ultimatum.

    Das Foto sollte entweder ohne den russischen Finanzminister oder ohne die europäischen Delegierten stattfinden.

    Der Druck zeigte Wirkung: Siluanow fehlt auf dem offiziellen Gruppenbild des G20-Treffens. Klingbeil setzte sich dabei massgeblich dafür ein, dass die europäischen Teilnehmer geschlossen auftraten.

    USA verteidigen Einladung Russlands

    Das Weisse Haus verteidigte die Einladung Siluanows vehement, wie «webnachrichten.de» berichtet. Ein Sprecher erklärte, man arbeite mit Moskau an einer Vereinbarung zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine.

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    Der russische Finanzminister Anton Siluanow am G20. - keystone

    US-Präsident Donald Trump ergänzte: «Wir lieben es, mit allen gut auszukommen. Einer der Gründe, warum ich so erfolgreich bin, ist, dass ich mit allen gut auskomme.»

    US-Finanzminister Scott Bessent traf Siluanow derweil zu einem bilateralen Gespräch. Bei diesem wurden Finanzfragen und der Krieg in der Ukraine besprochen, so «T-Online».

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    Kommentare

    User #4317 (nicht angemeldet)

    Was hat Russland da verloren?

    User #6037 (nicht angemeldet)

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