Trotz 63:0-Sieg: Football-Coach in den USA verliert seinen Job
Sein Team führt zur Pause 63:0, das Spiel wird abgebrochen. Kurz darauf ist ein Highschool-Trainer in Oregon seinen Job los.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Highschool in Oregon entlässt ihren Football-Trainer nach einem 63:0-Sieg.
- Grund ist ein Onside Kick bei einer Führung von 57:0.
- Viele Eltern begrüssen den Entscheid, andere finden ihn übertrieben.
Ein Kantersieg wird Zach Loboy zum Verhängnis. Der Cheftrainer des Football-Teams der Marist Catholic Highschool in Oregon muss gehen. Und das, obwohl seine Mannschaft gerade 63:0 gewonnen hat.
Gegner im Spiel ist Erzrivale Cottage Grove. Schon zur Halbzeit steht es 63:0. Danach wird die Partie abgebrochen. Laut dem Sportdirektor von Cottage Grove geschieht das «im besten Interesse der Spieler, der Fans und aller Beteiligten».

Onside Kick bringt Eltern auf die Palme
Vor allem eine Szene sorgt für Ärger. Beim Stand von 57:0 lässt Loboy einen sogenannten Onside Kick ausführen. Dabei versucht das Team, den Ball direkt nach dem Anstoss selbst zurückzuerobern. Normalerweise wird er dem Gegner überlassen.
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Die Schule zieht die Konsequenzen. In einer E-Mail an die Eltern heisst es: Oberste Priorität sei es, die Spieler zu unterstützen und ein positives Umfeld zu schaffen.
«Einfach nur dumm und unsportlich»
Viele Eltern stehen hinter dem Entscheid. «Ich möchte auch nicht, dass meine Mannschaft bei einer 56:0-Führung einen Onside Kick ausführt», sagt ein Elternteil. «Das ist einfach nur dumm und unsportlich.»

Ein anderer betont, im Highschool-Sport zähle zwar auch der Sieg. Genauso wichtig sei es aber, Charakter und Integrität zu vermitteln.
In den sozialen Medien gibt es auch andere Stimmen. Einige halten die Entlassung für übertrieben und stellen sich hinter Loboy. «Man spielt, um zu gewinnen!», schreibt ein Nutzer auf X.












