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Kallas: EU-Mexiko-Gipfel soll «geopolitisches» Signal setzen

Keystone-SDA
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Mexiko,

Mit ihrem ersten bilateralen Gipfeltreffen seit zehn Jahren wollen die Europäische Union und Mexiko ihre Zusammenarbeit auch angesichts zahlreicher globaler Krisenherde ausbauen. «Hier geht es um mehr als nur Handel. Es ist ein geopolitisches Statement», sagte EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas in der mexikanischen Hauptstadt nach einem Treffen mit Aussenminister Roberto Velasco.

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Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas bei ihrem Besuch in Mexiko. - keystone

Bei dem heutigen Gipfeltreffen soll das modernisierte Handels- und Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Mexiko unterzeichnet werden. Dafür reisten auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa nach Mexiko-Stadt, wo sie unter anderem Präsidentin Claudia Sheinbaum treffen werden.

Mexiko ist für die EU ein zunehmend wichtiger Handelspartner: Das bevölkerungsreichste spanischsprachige Land mit rund 130 Millionen Einwohnern ist nach den USA der zweitgrösste Exportmarkt der EU weltweit.

Aussenminister Velasco sprach nach dem Treffen mit Kallas am Donnerstag (Ortszeit) vom Beginn einer neuen Etappe der bilateralen Beziehungen vor dem Hintergrund grosser globaler Herausforderungen. Kallas sagte, Europa und Mexiko könnten die weltweite Unsicherheit zwar nicht beseitigen, gemeinsam könnten sie jedoch deren Auswirkungen abmildern und ihre eigene Zukunft gestalten. Das sende «ein klares Signal», dass beide Seiten zuverlässige Partner seien, so Kallas weiter.

Neben Handelsfragen umfasst das neue globale EU-Mexiko-Abkommen auch Themen wie Klimawandel, Menschenrechte und internationale Zusammenarbeit. Zudem sollen weitere Zölle und Handelshemmnisse abgebaut werden.

Für Mexiko könnte eine stärkere Zusammenarbeit mit der EU auch ein nützliches Gegengewicht sein, um die Abhängigkeit des Landes vom nördlichen Nachbarn zu mindern: Etwa 80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen aktuell in die USA. Und der Nachbar schottet sich unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump durch die Einführung neuer Zölle immer stärker ab.

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