Neue EU-Regeln bremsen Passkontrolle am Flughafen Zürich
Der Flughafen Zürich rechnet in der Sommer-Hochsaison mit längeren Wartezeiten an der Grenzkontrolle. Grund ist das neue Einreise- und Ausreisesystem der EU.

Am Flughafen Zürich müssen Reisende an der Passkontrolle mehr Geduld bringen. Mit dem neuen Einreise- und Ausreisesystem der EU, dem sogenannten Entry/Exit System (EES), haben sich an den Schengen-Aussengrenzen die Abläufe geändert.
Betroffen sind vor allem Reisende aus Staaten ausserhalb der EU und des Schengen-Raums. Bei ihnen werden bei der ersten Einreise künftig biometrische Daten erfasst und registriert.
Das soll die Grenzkontrollen digitalisieren, kann aber gerade zu Beginn mehr Zeit in Anspruch nehmen. Für Schweizerinnen und Schweizer sowie Bürgerinnen und Bürger aus EU- und EFTA-Staaten ändert sich grundsätzlich nichts.

Auch Personen mit einer Schweizer oder EU-Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung, etwa B- oder C-Ausweis, durchlaufen weiterhin den gewohnten Grenzkontrollprozess.
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Gerade während der Sommer-Hochsaison dürfte an der Grenzkontrolle dennoch mehr Geduld gefragt sein. Der Flughafen Zürich rechnet wegen des hohen Passagieraufkommens und der zusätzlichen Kontrollschritte mit längeren Wartezeiten.
Die Kantonspolizei Zürich will darauf reagieren und ihre Personaleinsätze an den Passkontrollschaltern laufend dem Passagieraufkommen anpassen.
Wer Zeit sparen will, sollte nach Möglichkeit die automatisierte Passkontrolle nutzen. Die E-Gates stehen bei der Ausreise Personen ab 18 Jahren offen, bei der Einreise bereits ab 12 Jahren. Der Flughafen empfiehlt Schweizer, EU- und EFTA-Reisenden ausdrücklich, diese Möglichkeit zu nutzen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.












