Mutmasslicher Täter ist 27-jähriger Schweizer

In Regensdorf ZH fand am Dienstagmorgen ein grosser Einsatz der Kantonspolizei Zürich statt. Ein Mann hatte zuvor aus seiner Wohnung geschossen.

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Anwohnende meldeten am frühen Dienstagmorgen Schüsse aus einer Wohnung in Regensdorf ZH. - Nau.ch/Nico Leuthold

Das Wichtigste in Kürze

  • In Regensdorf ZH fand am Dienstagmorgen ein grosser Polizeieinsatz statt.
  • Die Kantonspolizei Zürich bestätigte auf Anfrage auch den Einsatz einer Spezialeinheit.
  • Ein Mann hatte geschossen und sich anschliessend in seiner Wohnung verschanzt.

Am frühen Dienstagmorgen rückte die Kantonspolizei Zürich nach Regensdorf ZH aus. Vom Einsatz betroffen war die Neuhardstrasse.

Um 4.15 Uhr meldeten sich Anwohner bei der Kantonspolizei Zürich, weil sie mehrere Schüsse gehört hätten. Die Einsatzkräfte, die sofort ausrückten, hörten diese ebenfalls noch, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Festnahme
Hier wird der mutmassliche Täter von der Polizei festgenommen. Nau.ch hat ihn unkenntlich gemacht. - Nau.ch / Nico Leuthold

Kurz nach neun Uhr stellte sich der unverletzte Täter schliesslich. Er liess sich widerstandslos von der Polizei festnehmen und wurde in Handschellen abgeführt. Es handelt sich dabei um einen 27-jährigen Schweizer, wie die Kantonspolizei Zürich gegenüber Nau.ch sagt.

Zuvor hatte die Polizei die Wohnung des mutmasslichen Täters lokalisiert und einen Kontakt hergestellt. Dieser brach jedoch wieder ab. Die Polizei versuchte anschliessend, erneut mit dem Mann in Kontakt zu treten.

Vor Ort waren Verhandlungsführer der Polizei sowie die Sondereinheit Diamant. Hintergrund und Motivation sind noch völlig unklar.

Umliegende Strassen abgesperrt – Verkehrseinschränkungen

Die umliegenden Strassen wurden abgesperrt. Gemäss ersten Erkenntnissen war der Mann alleine in der Wohnung. Weitere Details sind gemäss Angaben der Polizei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Auch die Feuerwehr Regensdorf sowie vorsorglich der Rettungsdienst Schutz & Rettung Zürich standen im Einsatz. Inzwischen wurde das betroffene Gebiet wieder freigegeben.

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Kommentare

User #1720 (nicht angemeldet)

Der wollte doch nur ein paar Krähen schiessen.

User #3946 (nicht angemeldet)

Willkommen in der absurden Parallelwelt der selbsternannten Skeptiker, in der bürgerliche Pflichten zur Schwäche umgedeutet werden. Wer sich heute in der Schweiz an Recht und Gesetz hält, das friedliche Zusammenleben fördert und brav seine Steuern zahlt, wird von Staatsverweigerern verächtlich als willenloser „Systemling“ abgestempelt. Doch während der ehrliche Bürger am Pranger steht, geniesst das ganz grosse Geld politischen Schutz: Wer Millionen vor der Bundeskasse versteckt, kann darauf zählen, dass die SVP im Parlament jede lästige Steuerfahndung blockiert. Die vermeintliche Sorge um Recht und Ordnung verkommt vollends zur Farce, wenn es um kleine Dienstleistungsbetriebe mit ausländischen Wurzeln geht – diese stehen bei den „Skeptikern“ sofort unter Generalverdacht. Diese eklatante Doppelmoral zeigt überdeutlich, dass es hier schon lange nicht mehr um Gerechtigkeit oder den Rechtsstaat geht, sondern schlicht um die Pflege der eigenen, ideologischen Feindbilder.

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