Der britische Premierminister Boris Johnson hat den Klimawandel als eine der grössten Bedrohungen für den Frieden und die Sicherheit in der Welt bezeichnet.
Sitzungssaal des UN-Sicherheitsrats 2017
Sitzungssaal des UN-Sicherheitsrats 2017 - POOL/AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • UN-Gremium berät über Bedrohung des Weltfriedens durch die Klimakrise.

Im Gegensatz zu anderen globalen Problemen sei bekannt, wie auf diese Herausforderung reagiert werden müssen, teilte Johnsons Büro am Dienstag vor den Klimaberatungen des UN-Sicherheitsrats mit. «Indem wir den verwundbaren Ländern helfen, sich an den Klimawandel anzupassen und indem wir die weltweiten Emissionen auf netto null begrenzen, schützen wir nicht nur die reiche Biodiversität unseres Planeten, sondern auch den Wohlstand und die Sicherheit.»

Die Staats- und Regierungschefs der 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats beraten am Dienstag per Video-Konferenz über die Bedrohung des Weltfriedens durch die Klimakrise. Die Sitzung auf Initiative Grossbritanniens, das derzeit den Vorsitz in dem Gremium ausübt, soll per Video-Konferenz um 14.30 Uhr MEZ beginnen.

Johnson werde die Mitglieder des Sicherheitsrats in seiner Rede dazu aufrufen, Schritte zur Klimaneutralität bis 2050 zu unternehmen, wie Downing Street mitteilte. Bei dem Treffen werden auch Reden des britischen Naturforschers David Attenborough sowie des US-Klimabeauftragten John Kerry, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des chinesischen Aussenministers Wang Yi erwartet.

Das Treffen ist nach den Worten eines UN-Diplomaten auch ein Test für die Beziehungen der USA und Chinas. Der Klimaschutz sei einer der wenigen Bereiche, in denen beide Staaten sich derzeit entgegenkommen könnten. Erst am vergangenen Freitag waren die USA unter Präsident Joe Biden offiziell wieder dem Pariser Klimaabkommen beigetreten.

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