Johnson hofft auf Lösung von Grenzfrage «in den nächsten Stunden»

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    Wegen der Corona-Mutation schloss Frankreich die Grenzen zu Grossbritannien. Boris Johnson hofft nun auf eine rasche Wiederaufnahme des Warenverkehrs.

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    Der britische Premier Boris Johnson (l) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron stehen in der 10 Downing Street. (Archivbild) - sda

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Montag diskutierten Emmanuel Macron und Boris Johnson per Telefon über die Grenzfrage.
    • Frankreich schloss am Sonntag die Grenzen zum Nachbarland und blockiert so den Handel.
    • «Wir wollen das Problem so schnell wie möglich lösen», sagte der britische Premier.

    Nach einem Telefonat mit Emmanuel Macron hofft Grossbritanniens Premierminister Boris Johnson auf eine rasche Wiederaufnahme des Warenverkehrs mit dem Festland. Er sei hoffnungsvoll, dass das Problem «in den nächsten Stunden» gelöst werden könne, sagte Johnson am Montag.

    «Wir wollen das Problem so schnell wie möglich lösen.» Es müsse sichergestellt werden, dass Lastwagen in beide Richtungen «covid-frei» fahren könnten. Der Premier versuchte, die Bevölkerung zu beruhigen.

    Frankreich schloss Grenzen zu Grossbritannien

    «Die grosse Mehrheit von Lebensmitteln, Medikamenten und Versorgungsgütern erreichen uns wie immer», sagte Johnson. Über den seit Sonntagabend geschlossenen Hafen Dover am Ärmelkanal würden nur 20 Prozent der Güter gehandelt. Und beträfen nur Waren, die von Menschen begleitet werden, also Lastwagen. Der Lkw-Stau sei zudem bereits deutlich reduziert worden, betonte Johnson.

    Frankreich hatte am Sonntagabend wegen der raschen Ausbreitung einer neuen Variante des Coronavirus die Grenzen zu Grossbritannien geschlossen. Das betrifft auch die Fährverbindungen zwischen Dover und dem französischen Calais sowie den Eurotunnel.

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