Vier Besatzungsmitglieder nach Absturz von US-Tankflugzeug
Vor bald drei Wochen griffen die USA und Israel den Iran an, der grossflächig zurückschlug. Die für den Öl-Handel wichtige Strasse von Hormus ist blockiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Israel greifen weiterhin Ziele im Iran und Libanon an.
- Der Iran schlägt zurück und bombardiert auch die Golfstaaten.
- Wegen der Eskalation im Nahen Osten sind die Benzin-Preise stark angestiegen.
Seit mehr als einer Woche eskaliert die Lage im Nahen Osten: Nach Angriffen Israels und der USA schlägt der Iran zurück, indem er Golfstaaten attackiert, was auch Touristen betrifft. Zudem blockiert Teheran die Strasse von Hormus, wodurch die Ölpreise stark anstiegen.
Bei den Angriffen wurde Ali Khamenei, der Oberste Führer des Irans, getötet. Sein Sohn Mojtaba wurde zum Nachfolger ernannt. Doch auch er soll verletzt worden sein.
Donald Trump hat bereits mehrfach von einem baldigen Kriegsende gesprochen. Die Ziele und der langfristige Plan der USA im Nahen Osten sind nicht klar.
Libanon: Viele Tote bei Angriffen Israels
11.31: Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon hat es libanesischen Angaben zufolge seit der Nacht mehr als 20 Tote gegeben.
Allein in der Gegend der Küstenstadt Sidon seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit.

Bei weiteren Bombardements im Süden und Osten des Landes wurden demnach weitere 14 Menschen getötet. In Beirut sei eine Person bei einem Angriff auf ein Auto ums Leben gekommen.
Nato fängt iranische Rakete über der Türkei ab
11.26: Die Nato-Luftabwehr hat laut türkischen Angaben eine weitere iranische Rakete abgefangen.

Das Geschoss soll vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden sein, so das türkische Verteidigungsministerium. Es ist die dritte abgefangene Rakete, die aus dem Iran in Richtung Türkei fliegt.
WHO: Bisher 1.255 Todesopfer im Iran, 634 im Libanon
11.08: Seit Beginn des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten sind im Iran und im Libanon nach Angaben nationaler Behörden knapp 1.900 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf.
Im Iran seien 1.255 Menschen getötet und mehr als 15.100 verletzt worden, hiess es. Mehr als 100.000 Menschen seien innerhalb des Landes auf der Flucht.
Im Libanon sind laut der WHO 634 Todesopfer und mehr als 1.586 Verletzte gemeldet worden. Nach Angaben libanesischer Behörden liegt die Zahl der Toten mittlerweile schon bei etwa 690. Die WHO berichtete von mehr als 800.000 Binnenvertriebenen.
Vier Tote nach Absturz von US-Tankflugzeug
10.43: Bei dem «Verlust» eines amerikanischen KC-135-Tankflugzeugs sind gemäss Angaben des «US Central Command» vier der sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.
Four Confirmed Deceased in Loss of U.S. KC-135 Over Iraq
— U.S. Central Command (@CENTCOM) March 13, 2026
TAMPA, Fla. – At approximately 2 pm ET on March 12, a U.S. KC-135 refueling aircraft went down in western Iraq. Four of six crew members on board the aircraft have been confirmed deceased as rescue efforts continue.
The…
Die Umstände würden untersucht, der Absturz sei jedoch nicht auf Feind- oder Eigenbeschuss zurückzuführen.
Gemäss Angaben des «Aviation Safety Network» sei der Tanker mit einer weiteren KC-135 zusammengestossen. Dabei habe das Flugzeug den oberen Teil des Heckwerks verloren.
תיעוד: אחד ממטוסי התדלוק האמריקניים, שהיה מעורב אתמול בתאונה בשמי עיראק, צולם בנתב"ג ללא חלק משמעותי ממיצב הכיוון בזנב המטוס. תיעוד המטוס הגיע אלינו הבוקר, ומלמד משהו על התאונה החריגה במהלך התקיפות באיראן
— איתי בלומנטל 🇮🇱 Itay Blumental (@ItayBlumental) March 13, 2026
המטוס השני שהיה מעורב בתאונה התרסק בעיראק, גורל ששת אנשי הצוות לא ידוע pic.twitter.com/igBPfEOZjf
Während eines der beiden Flugzeuge abstürzte, konnte das beschädigte Flugzeug am Ben Gurion International Airport in Tel Aviv sicher notlanden.
Moskau zufrieden nach US-Lockerungen bei Ölsanktionen
10.19: Nach der befristeten Lockerung von US-Sanktionen auf russisches Öl gibt sich Moskau selbstbewusst und zufrieden. Eine Reaktion folgt prompt.

«Die USA erkennen faktisch das Offensichtliche an: Ohne russisches Öl kann der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben», schrieb der Kremlgesandte Kirill Dmitrijew bei Telegram.
In der Nacht zum Freitag hatte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mitgeteilt, dass Länder zeitweise russisches Öl kaufen dürften, das sich bereits auf Schiffen befinde.
Bericht: Tote und Verletzte durch Drohne im Oman
09.03: Im Oman sind einem Bericht zufolge zwei Menschen durch eine herabstürzende Drohne ums Leben gekommen, mehrere weitere wurden demnach verletzt.
Eine zweite Drohne sei in offenes Gelände gestürzt, meldete die staatliche omanische Nachrichtenagentur unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Die Vorfälle ereigneten sich demnach in der Region Sohar im Norden des Landes. Bei den Toten, die sich bei dem Einschlag in einem Industriegebiet aufhielten, soll es sich um ausländische Staatsbürger handeln, hiess es weiter.
Zur Herkunft der Drohnen war zunächst nichts bekannt. Die zuständigen Behörden ermittelten, so die Meldung. Der Oman wurde trotz seiner Vermittlungsbemühungen seit Beginn des Iran-Kriegs mehrfach zum Ziel iranischer Angriffe.
Trotz Angriffen: Iran mobilisiert zu Al‐Kuds‐Protesten
08.32: Trotz anhaltender Luftangriffe sind in Teheran erneut Tausende Regierungsanhänger zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Strassen gegangen.

Die Kundgebungen finden anlässlich des sogenannten Al‐Kuds‐Tages statt, den der frühere Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini 1979 eingeführt hat. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die «Befreiung Jerusalems».
Dutzende Verletzte nach iranischem Raketenangriff in Israel
08.29: Bei einem iranischen Raketenangriff sind in der Nacht 58 Menschen in einem arabischen Ort in Nordisrael verletzt worden.
Eine Frau sei durch Granatsplitter mittelschwer, alle weiteren durch Glassplitter leicht verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.

Alle seien in Krankenhäuser gebracht worden. Darüber hinaus behandelten Sanitäter den Angaben nach vor Ort 15 weitere Menschen wegen Angstzuständen.
Die israelische Polizei teilte mit, es habe einen Einschlag in der Nähe eines Wohnhauses im Ort Sarsir in der Nähe der Stadt Nazareth gegeben.
Ölpreise auf hohem Niveau wenig bewegt
08.12: Die Ölpreise haben sich am Freitag auf hohem Niveau zunächst wenig bewegt. Zum Ende einer turbulenten Woche zeichnet sich somit weiter keine Entspannung ab.
Die Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur (IEA) zur Wochenmitte hat bisher zu keiner nachhaltigen Senkung des Niveaus geführt.
Trump: «Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig»
07.03: US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen den Iran erneuert. «Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig – militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden, schrieb Trump.

Der Republikaner argumentierte weiter, die USA verfügten über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit. «Schaut, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert», schrieb er – ohne seine Drohung näher zu erläutern.
Iran-Krieg: USA erlauben zeitweise Kauf von russischem Öl
06.50: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürfen Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Das erklärte Finanzminister Scott Bessent auf der Plattform X. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.

Russland, das seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohöl-Verkauf steigern können.
Trotz massiver Angriffe: Irans Machthaber zeigen Stärke
06.45: Auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe der USA und Israels demonstriert Irans Führung Macht und ist zu Gegenschlägen und Störung der globalen Ölversorgung weiter in der Lage.
Bei neuen Raketensalven auf Israel wurden in der Nacht 58 Menschen im arabischen Ort Sarsir laut Israels Rettungsdienst Magen David Adom überwiegend leicht verletzt.
Französischer Soldat im Irak getötet
03.10: Bei einem Angriff auf im Irak stationierte französische Truppen ist ein Soldat getötet worden. Weitere Militärangehörige wurden bei dem Angriff in der nördlichen Region Erbil verletzt, wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mitteilte.
Nach vorigen Angaben des Verteidigungsministeriums handelte es sich um einen Drohnenangriff, bei dem sechs französische Soldaten verletzt wurden. Diese seien an Ausbildungsmassnahmen zur Terrorismusbekämpfung mit irakischen Partnern beteiligt gewesen. Die Verletzten seien sofort in das nächstgelegene medizinische Zentrum gebracht worden, hiess es.

Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil waren an dem Angriff zwei Drohnen beteiligt, schrieb die Zeitung «Le Parisien». Der Angriff erfolgte demnach auf einem Stützpunkt etwa 40 Kilometer südwestlich von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan im Irak. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb zunächst unklar.
Keine Aussicht auf Entspannung: Ölpreise klettern weiter
03.00: Drohungen aus dem Iran, kein verlässlicher Schutz, Angriffe auf den Ölsektor: Knapp zwei Wochen nach Beginn des Kriegs im Iran zeichnet sich an Ölmärkten keine Entspannung ab. Erneute Drohungen aus dem Iran befeuerten die Sorgen vor einer längeren Blockade der Strasse von Hormus – und die Freigabe von Ölreserven der Internationalen Energieagentur (IEA) verpuffte an den Märkten.
Die Ölpreise notierten am Freitag kurz nach Mitternacht erneut höher: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete knapp 102 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vortag. Seit Beginn des Kriegs bewegen sich die Preise auf dem höchsten Niveau seit fast vier Jahren.
USA können Öltanker noch nicht eskortieren
Für US-Präsident Donald Trump sind die gestiegenen Ölpreise ein wunder Punkt, denn steigende Benzinpreise kann der Republikaner auch mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen im November gar nicht gebrauchen. Wiederholt drohte Trump deshalb dem Iran, falls Teheran passierende Schiffe angreifen oder die Meerenge verminen sollte.
Zudem bot Trump Reedern an, sie zu versichern und zur Not von der Marine eskortieren zu lassen. Doch das sei derzeit gar nicht möglich, wie US-Energieminister Chris Wright einräumte. «Wir sind einfach noch nicht bereit», sagte er. Möglich sei das mit einigen Schiffen vielleicht Ende des Monats.
















