SP soll Amtszeitbeschränkung für Nationalrat Wermuth aufheben

Keystone-SDA
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Wohlen,

Der Aargauer Nationalrat Cédric Wermuth, Co-Präsident der SP Schweiz, will bei den Wahlen 2027 erneut antreten. Aufgrund der Amtszeitbeschränkung muss der SP-Parteitag der Nominierung mit einer Zweidrittelmehrheit zustimmen.

Er will es auch nach 16 Jahren noch einmal wissen: Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will im Herbst 2027 zur Wiederwahl antreten. Der Parteitag der SP Aargau muss jedoch für ...
Er will es auch nach 16 Jahren noch einmal wissen: Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will im Herbst 2027 zur Wiederwahl antreten. Der Parteitag der SP Aargau muss jedoch für ... - Keystone/PETER KLAUNZER

Die Geschäftsleitung der SP Aargau schlage den Parteidelegierten eine vorgezogene Nomination vor, teilte die Kantonalpartei am Freitag mit. Die Statuten der Kantonalpartei verlangen für eidgenössische und kantonale Mandate nach zwölf Jahren Amtszeit eine Nomination mit Zweidrittelmehrheit der Delegierten.

Der 40-jährige Wermuth gehört dem Nationalrat seit dem Jahr 2011 an. Er ist derzeit in der vierten Amtszeit. Bereits vor den Wahlen im Herbst 2023 musste Wermuth die Hürde der Amtszeitbeschränkung überspringen. Der Parteitag sprach sich im August 2022 einstimmig für die Aufhebung der Amtszeitbeschränkung aus.

Die Geschäftsleitung der Kantonalpartei schrieb in der Medienmitteilung, die Kombination des Nationalratsmandats mit dem Co-Präsidium der SP Schweiz sei «politisch besonders wertvoll». Die vorgezogene Nomination am Parteitag vom 25. April schaffe Klarheit für die kommenden politischen Entscheidungen.

Wermuth wird gemäss SP Aargau im kommenden Herbst die Wiederwahl als Co-Präsident der SP Schweiz bestreiten. Dafür müsse frühzeitig klar sein, ob er weiterhin als Nationalratskandidat seiner Kantonalpartei antreten könne, hiess es.

Die SP Aargau steht nach eigenen Angaben klar hinter der Anforderung einer Zweidrittelsmehrheit nach zwölf Jahren Amtszeit. Diese Vorgabe in den Statuten stelle eine starke Verankerung der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in der Basis sicher, hiess es.

Kommentare

Wuschu

Hatte schon Angst,er müsse die Genossenschaftswohnung kündigen.

User #1974 (nicht angemeldet)

Es gibt Klimakleber,aber auch Sesselkleber!

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