Die First Lady der USA, Jill Biden, hat bei einem Panama-Besuch mehr Unterstützung für Lateinamerika im Kampf gegen HIV und Aids zugesagt.
Jill Biden mit HIV-Infizierten in Panama
Jill Biden mit HIV-Infizierten in Panama - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • USA stocken Unterstützung um 80,9 Millionen Dollar auf.
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Bei der Bekämpfung der Immunschwächekrankheit sei «Hoffnung am Horizont», sagte die Frau von US-Präsident Joe Biden am Samstag bei einem Besuch in der Casa Hogar el Buen Samaritano, einer Einrichtung für HIV-Infizierte, in Panama-Stadt.

Laut Jill Bidens Sprecher Michael La Rosa will die US-Regierung ihre Hilfen zur Bekämpfung von Aids in Lateinamerika um 80,9 Millionen Dollar (76,6 Millionen Euro) aufstocken. Davon sollen zwölf Millionen Dollar an Panama gehen.

Die First Lady sprach während ihres Besuchs in Panama mit mehreren HIV-Infizierten, die ihr schilderten, wie sie wegen ihrer Infektion diskriminiert werden. «Über so etwas wird in meinem Dorf nicht gesprochen», sagte etwa Raúl Tugri, ein Indigener, der sich 2014 mit HIV infizierte. «Ich denke, das beginnt bei den Familien, bei den Kirchen, die Haltung der Menschen zu ändern», antwortete Jill Biden. «Ich habe Hoffnung für Sie.»

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