Gewalt

Iran-Ticker: Hegseth betet für «überwältigende Gewalt»

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Iran,

Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

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Pete Hegseth ist der Kriegsminister von Donald Trump. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
  • Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
  • Im Ticker erfährst du alle neuen Entwicklungen.

Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und der Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.

Wie beurteilst du den Krieg im Iran?

Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit Angriffen auf Energieanlagen, sollte die Strasse von Hormus nicht freigegeben werden. Das Ultimatum wurde aber verlängert.

Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt.

Im Ticker von Nau.ch verpasst du nichts Neues.

Hegseth betet für «überwältigende Gewalt»

03.10: Am Mittwoch wurde im Pentagon ein Gottesdienst für Militärangehörige und zivile Angestellte abgehalten. Äusserungen von «Kriegsminister» Pete Hegseth sorgen für Aufsehen. Laut der Nachrichtenagentur AP bat er Gott um «überwältigende Gewalt» gegen die Feinde der USA.

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Die USA greifen Ziele im Iran an. - keystone

«Möge jede Kugel ihr Ziel gegen die Feinde der Gerechtigkeit und unserer grossen Nation treffen», sagte Hegseth. «Gib ihnen Weisheit in jeder Entscheidung, Ausdauer für die bevorstehende Prüfung, unzerbrechliche Einheit und überwältigende Gewalt im Kampf gegen jene, die keine Gnade verdienen.»

Bereits vor diesen Äusserungen wurde Hegseth für seinen Einbezug der Religion in die Armee von Veteranen kritisiert. Gegenüber dem «Guardian» sagte ein ehemaliger Soldat, er fürchte, dass viele christliche Nationalisten zur Armee gehen würden.

G7-Treffen: Ringen mit Rubio um gemeinsame Iran-Linie

02.40: Die G7-Partner wirtschaftsstarker Demokratien ringen heute mit ihrem US-Kollegen Marco Rubio um eine gemeinsame Linie für ein Ende des Iran-Krieges. Bundesaussenminister Johann Wadephul (CDU) forderte vor den Beratungen in Frankreich von den USA, Europa in ihre Planungen einzubeziehen. Rubio stellte sich vor seinem Abflug hinter die Kritik von US-Präsident Donald Trump, die Nato-Verbündeten hätten im Krieg mit Iran nicht geholfen, als die USA sie darum gebeten hätten.

Trump habe festgestellt, dass die USA ständig um Hilfe in Kriegen gebeten worden seien und geholfen hätten, sagte Rubio. Doch als man selbst um Unterstützung gebeten habe, habe man von der Nato keine positive Antwort bekommen. Die Bedrohungen der globalen Schifffahrt durch den Iran seien ein Verstoss gegen das Völkerrecht. All jene Länder, denen das Völkerrecht am Herzen liege, sollten etwas dagegen unternehmen.

Kommentare

User #1175 (nicht angemeldet)

Der pumucklige Kriegsminister bat Gott um «überwältigende Gewalt» 🤣🤣🤣 so sind sie, die Gebetsbrüder der SVP 🤣🤣🤣 wie die Mullahs, alle antiwoke von der selben Sorte 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

User #4933 (nicht angemeldet)

Das Gewissen macht uns alle zu Egoisten.

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