Trump verschiebt Ultimatum für Iran

Elena Hatebur
Elena Hatebur

Iran,

Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

Trump
Setzt die US-Regierung bald zum «endgültigen Schlag» gegen den Iran an? - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
  • Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
  • Im Ticker erfährst du alle neuen Entwicklungen.

Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und der Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.

Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit verstärkten Angriffen.

Verfolgst du den Iran-Krieg?

Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt.

Im Ticker von Nau.ch verpasst du nichts Neues.

Trump kritisiert Deutschland für Iran-Absage

23.15: US-Präsident Donald Trump hat Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Strasse von Hormus kritisiert. Er habe es als «unangemessen» empfunden, dass von deutscher Seite geäussert worden sei:

«Das ist nicht unser Krieg», sagte der Republikaner während einer Kabinettssitzung im Weissen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äusserung aber der Spitze zu («the head of Germany»).

So oder so ähnlich hatten sich jüngst mehrere führende deutsche Politiker geäussert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte bei einem Besuch in Norwegen: «Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.»

Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren im Iran

22.50: Israels Armee hat nach der Tötung des Marine-Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Admiral Aliresa Tangsiri, damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. «Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht.»

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Ajatollah Ali Chamenei ist tot. - keystone

Trump verschiebt Ultimatum für Iran

22.25: Donald Trump gewährt dem Iran mehr Zeit und verschiebt die Frist seines Ultimatums. Auf Wunsch der Regierung in Teheran werde er die Angriffe auf Energieanlagen für zehn Tage aussetzen. Die Gespräche verliefen «sehr gut», so der US-Präsident.

Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke zu zerstören, sollte Teheran die Strasse von Hormus nicht vollständig und «ohne Drohungen» für den Schiffsverkehr öffnen.

straße von hormus iran
Der Iran fordert die alleinige Kontrolle über die Schifffahrt in der Strasse von Hormus. - Google Earth

Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen «sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten» für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.

Der Iran hatte für den Fall von Angriffen auf seine Kraftwerke unter anderem mit der vollständigen Schliessung der Meerenge gedroht, die für den weltweiten Ölhandel sehr wichtig ist. Ausserdem drohte Teheran als Vergeltung Angriffe auf Energieanlagen in Golfstaaten an.

Zwei israelische Soldaten im Libanon getötet

21.05: Im Libanon sind im Laufe des Tages zwei israelische Soldaten getötet worden. Israels Armee meldete am Abend den Tod eines 21-Jährigen, am Morgen hatte sie bereits den Tod eines anderen, ebenfalls 21 Jahre alten Soldaten verkündet. Damit kamen Militärangaben zufolge bei den kürzlich begonnenen israelischen Bodeneinsätzen im Süden des Nachbarlandes bislang vier Soldaten ums Leben.

Israelischen Medienberichten zufolge wurde einer der beiden Soldat bei einem Raketenangriff der libanesischen Hisbollah-Miliz getötet. Laut Armee wurden bei dem Vorfall auch weitere Soldaten verletzt. Der andere Soldat sei bei einem Schusswechsel mit Mitgliedern der vom Iran unterstützten Schiitenorganisation getötet, berichteten lokale Medien weiter.

Iran weist Trumps Ultimatum zurück

20.55: Der Iran wird sich laut Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf keinem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump beugen. «Niemand kann dem Iran und den Iranern ein Ultimatum stellen», erklärte er auf der Plattform X. Die Kinder des Irans würden den Kampf bis zum endgültigen Sieg fortsetzen und diesen Teufelskreis von Krieg, Waffenruhe und wieder Krieg durchbrechen.

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Donald Trump droht dem Iran und hat ihm ein Ultimatum gestellt. - dpa

Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke und Energieanlagen zu zerstören, sollte Teheran die Strasse von Hormus nicht vollständig und «ohne Drohungen» für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen «sehr guter und produktiver Gespräche» für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.

Der Iran hatte gedroht, dass er im Gegenzug Energieanlagen anderer Länder in der Golfregion angreifen würde. Ausserdem beharrt die Führung in Teheran darauf, die alleinige Kontrolle über die für den globalen Energiehandel zentrale Passage zu haben.

Wadephul: Europa bei Plänen für Ende des Iran-Kriegs einbeziehen

20.36: Aussenminister Johann Wadephul fordert von den USA, Europa in die Planungen für ein Ende des Iran-Kriegs einzubeziehen. «Wir als Europäer müssen natürlich einbezogen werden jetzt in die Gedankenwelt der USA, wie dieser Krieg beendet werden kann», sagte der CDU-Politiker RTL.

Der Krieg beeinflusse die Wirtschaft und die Energiepreise in Deutschland und Europa sehr stark. «Und deswegen müssen wir natürlich wissen, wann und unter welchen Bedingungen dieser Krieg beendet werden kann, wann die Ziele erreicht werden können.»

Ultimatum an den Iran: Trump schliesst Verschiebung nicht aus

20.15: Donald Trump schliesst bei seinem Ultimatum an den Iran eine weitere Verschiebung nicht aus. «Ich weiss es noch nicht», sagte er in Washington auf die Frage, ob die Frist aufgeschoben sei.

Trump sagte, der Sondergesandte Steve Witkoff, Vizepräsident JD Vance und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner würden ihn über den Fortgang der Verhandlungen unterrichten. Davon hänge ab, ob es bei dem Ultimatum bleibe. «Wir haben jede Menge Zeit», sagte Trump.

Trump lüftet Geheimnis um «riesiges Geschenk» aus Teheran

19.21: Der Iran hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zehn Öltankern die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus gewährt. Die iranische Seite habe das angeboten, um in den Verhandlungen mit den USA ihre Zuverlässigkeit zu untermauern, sagte Trump bei einer Kabinettssitzung in Washington. «Wir haben es wohl mit den richtigen Leuten zu tun», sagte Trump.

Trump bezeichnet Kontrolle über Irans Öl als «Option»

18.40: US-Präsident Donald Trump hat es als Option bezeichnet, die Kontrolle über das iranische Öl zu übernehmen. Während einer Kabinettsitzung im Weissen Haus von einem Journalisten darauf angesprochen, sagte er: «Ich würde nicht darüber sprechen. Aber es ist eine Option.»

Iran übermittelt Antwort auf 15-Punkte-Plan der USA

15.20: Der Iran hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seine Antwort auf einen 15-Punkte-Vorschlag der USA für ein Ende des Kriegs übermittelt. Dies sei in der vergangenen Nacht über Mittelsmänner geschehen.

Das erklärte die Agentur unter Berufung auf eine informierte Quelle. Teheran warte jetzt auf eine Antwort aus Washington.

Führen die USA bald «finalen Schlag» durch?

15.00: Die Gemüter sind erhitzt: Setzen die USA bald zum «endgültigen Schlag» gegen den Iran an?

Wie das US-Nachrichtenmagazin ​Axios unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet, erarbeitet die US-Regierung derzeit militärische Optionen für einen solchen Angriff.

Dieser könnte unter anderem auch den Einsatz von Bodentruppen und massiven Bombardierungen umfassen, wie das Portal schreibt.

Eskalation
Eine weitere Eskalation im Iran-Krieg steht offenbar bevor. - keystone

In Washington wird offenbar heiss diskutiert, ob eine solche «Machtdemonstration» Trump ermöglichen könnte, einen politischen Erfolg zu präsentieren.

Während Befürwortende offenbar von einer gestärkten Verhandlungsposition sprechen, warnen Insider von einer Eskalation oder Verlängerung des Krieges.

Trump kritisiert erneut ausbleibende Hilfe der Nato-Länder

13.17: US-Präsident Donald Trump hat sich erneut verärgert über die seiner Meinung nach ausbleibende Hilfe anderer Nato-Länder im Krieg gegen den Iran gezeigt.

«Die Nato-Staaten haben absolut nichts unternommen, um gegen den wahnsinnigen Iran zu helfen, der nun militärisch dezimiert ist», schrieb er am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Versalien auf seiner Plattform Truth Social.

Trump
US-Präsident Trump wetterte erneut gegen die Nato. - keystone

Zudem drohte er indirekt, diese fehlende Unterstützung nicht zu vergessen. Die USA bräuchten nichts von der Nato.

Iran: Mehr als 1.900 Tote seit Kriegsbeginn

13.06: Im Iran sind seit Beginn der israelischen und US-Luftangriffe Ende Februar dem stellvertretenden Gesundheitsminister Ali Dschafarian zufolge mehr als 1.900 Menschen getötet worden.

Unter den Opfern seien 240 Frauen und mehr als 200 Kinder, sagte Dschafarian dem arabischen Sender Al Jazeera. Mehr als 24.800 Menschen seien verletzt worden.

Israel meldet Tötung von iranischem Marine-Kommandeur

13.04: Israel hat nach Angaben des Verteidigungsministers den Marine-Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden gezielt getötet.

Verteidigungsminister Israel Katz teilte nach Angaben seines Büros mit, die Armee habe Admiral Aliresa Tangsiri «ausgeschaltet, zusammen mit hochrangigen Offizieren des Marinekommandos». Aus dem Iran gab es dazu zunächst keine Bestätigung.

Tangsiri
Aliresa Tangsiri (r.) ist tot. Der Admiral war für die Sperrung der Strasse von Hormus verantwortlich. - keystone

Einem israelischen Militärsprecher zufolge wurde Tangsiri bei einem Luftangriff am Mittwochabend getötet. In der Mitteilung von Katz hiess es, Tangsiri sei «der unmittelbar Verantwortliche für die Terroroperation der Verminung und Blockade der Strasse von Hormus für die Schifffahrt».

Pakistan bestätigt Vermittlung zwischen Iran und den USA

12.59: Pakistan hat erstmals die Vermittlung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bestätigt.

Sein Land habe Nachrichten zwischen beiden Ländern weitergeleitet, teilte Pakistans Aussenminister Ishaq Dar auf der Plattform X mit.

Trump schlägt gegen die Mullahs zurück

12.20: Nachdem der Iran den US-Vorschlag für ein Abkommen abgelehnt hatte, legt Donald Trump nun verbal gegen das Regime in Teheran nach.

Auf Truth Social schrieb er, die iranischen Verhandler seien «sehr anders» und «seltsam». Sie würden die USA um ein Abkommen «anbetteln», was sie seiner Ansicht nach auch tun sollten, weil sie militärisch vernichtet worden seien und keine Chance auf ein Comeback hätten.

Öffentlich würden sie jedoch behaupten, sie würden sich den Vorschlag nur anschauen. «Falsch!!!», so Trump. Der Iran solle die Sache rasch ernst nehmen, bevor es zu spät sei. Denn dann gebe es «kein Zurück mehr», und «es wird nicht schön werden».

Schweizer Treibstoffpreise ziehen weiter an

11.18: Der Iran-Krieg hat die Treibstoffpreise in der Schweiz weiter in die Höhe getrieben. Innerhalb einer Woche stieg der Preis für Benzin um weitere 5 Rappen pro Liter.

Preise
Der Nahost-Krieg treibt die Schweizer Treibstoffpreise weiter nach oben. - keystone

Dies zeigen Auswertungen des Touring Club Schweiz (TCS). Kostete ein Liter Bleifrei 95 vor einer Woche am 19. Februar im Schnitt schweizweit noch 1,82 Franken, so waren es am Dienstag bereits 1,87 Franken.

Noch stärker fällt der Aufschlag beim Diesel aus. Hier beträgt der Anstieg laut TCS im selben Zeitraum 9 Rappen pro Liter auf 2,19 Franken.

US-Militär meldet massive Zerstörung iranischer Streitkräfte

10.33: «Wir sind auf dem Weg, den gesamten militärischen Produktionsapparat des Iran vollständig zu beseitigen», sagte der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Brad Cooper, in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video.

Cooper
Der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper. - keystone

Mehr als 10.000 Ziele seien inzwischen angegriffen worden. «In der Tat haben wir vor wenigen Stunden das 10.000ste iranische Ziel getroffen», so Cooper. Man liege weiter im Plan, «die Fähigkeit des Iran zu unterbinden, ausserhalb seiner Grenzen nennenswerten Einfluss auszuüben».

Besonders hart getroffen sei die Marine: 92 Prozent der grössten Schiffe seien zerstört. «Sie sind nicht mehr auf See», sagte Cooper. Iran habe damit die Fähigkeit verloren, «Seemacht und Einfluss in der Region und weltweit wirksam zur Geltung zu bringen».

Kreml will Iran verbesserte Kriegsdrohnen schicken

09.50: Gemäss eines Berichts der «Financial Times» hat Russland offenbar damit begonnen, dem Iran verbesserte Kamikaze-Drohnen zu liefern. Ursprünglich stammen die Waffen aus Teheran.

Russland verbesserte die Technik während des Ukraine-Krieges jedoch deutlich. Die Lieferungen sollen offenbar bis Ende Monat abgewickelt werden. Es wäre ein Novum, dass Putin den Iran im Krieg mit Israel und den USA militärisch unterstützt.

Moskau
Moskau verstärkt offenbar seine Unterstützung für das Mullah-Regime. - keystone

Bereits vor rund drei Wochen wurde bekannt, dass der Kreml den Iran mit Geheimdienstinformationen über die USA versorgt. Trump-Gesandter Steve Witkoff hatte zuvor noch gesagt: «Hoffen wir, dass sie nichts weitergeben.»

Moskau hat die Berichte über die Waffenlieferung dementiert: «Es kursieren derzeit viele Fakes. Eines ist wahr – wir setzen unseren Dialog mit der iranischen Führung fort.»

Zwei Tote in Abu Dhabi durch herabfallende Raketenteile

09.14: In der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das Medienbüro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die Trümmerteile abgefallen.

Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Ausserdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt.

Fünf Raketenangriffe Irans auf Israel binnen zwei Stunden

08.51: Intensiver Raketenbeschuss Israels aus dem Iran: In fünf Wellen binnen rund zwei Stunden flogen am Morgen nach Militärangaben iranische Geschosse auf den jüdischen Staat.

Raketen
Der Iran hat am Donnerstag intensive Raketenangriffe auf Israel gestartet. - keystone

In zahlreichen Gebieten Israels – darunter im Grossraum Tel Aviv, in Jerusalem sowie im Norden des Landes – gab es Raketenalarm.

Verletzte bei Einschlägen im Grossraum Tel Aviv

07.44: Bei neuen Raketenangriffen des Irans auf Israel am Morgen hat es nach Militärangaben mehrere Einschläge im Grossraum Tel Aviv gegeben.

Anschläge
Bei mehreren Anschlägen auf den Grossraum Tel Aviv wurden am Donnerstagmorgen sechs Menschen verletzt. - keystone

Sechs Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.

Iran schmettert Trumps 15-Punkte-Plan klar ab

07.37: Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hat Trumps 15-Punkte-Plan eine klare Absage erteilt. «Wir haben nicht die Absicht, zu verhandeln – bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden, und ich glaube, dass unsere Haltung vollkommen prinzipientreu ist», sagte er im iranischen Staatsfernsehen.

iran Abbas Araghtschi
Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi. - keystone

Dass die USA jetzt über Verhandlungen spreche, sei ein «Eingeständnis der Niederlage». «Derzeit ist es unsere Politik, weiter Widerstand zu leisten», betonte Araghtschi.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, dass man dem Iran einen Friedensplan vorgeschlagen habe.

Mehrheit der Amerikaner findet, Trump geht zu weit

03.10: Donald Trump versprach im Wahlkampf, keine neuen Kriege zu beginnen und die Lebenshaltungskosten zu senken. Der Iran-Krieg droht, gleich beide Versprechen zu brechen. Entsprechend gering ist dann auch der Rückhalt für den US-Präsidenten.

Gemäss einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP finden 59 Prozent der Amerikaner, Trump gehe im Nahen Osten zu weit. Bei den Demokraten sind es 90 Prozent, bei den Unabhängigen 60 Prozent. Selbst ein Viertel der Republikaner ist dieser Meinung, 20 Prozent aber finden, Trump sei nicht weit genug gegangen.

usa donald trump
In den USA gibt es immer wieder Proteste gegen Donald Trump und dessen Iran-Krieg. - keystone

Vor allem die steigenden Benzinpreise sind für die Amerikaner, von denen sehr viele auf das Auto angewiesen sind, wichtig: 45 Prozent sagen, sie seien sehr besorgt, sich in den kommenden Monaten Sprit nicht mehr leisten zu können.

Die allgemeine Zustimmung für die Arbeit von Trump liegt wie auch im Vormonat bei 40 Prozent. Beim Thema Iran sind 35 Prozent mit dem US-Präsidenten zufrieden.

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