Iran-Krieg treibt Frachtpreise für Hilfslieferungen hoch
Der Iran-Krieg sorgt für erheblich teurere Schiffsfrachtpreise in der Region – und erschwert damit die humanitäre Hilfe noch weiter.

Grosse Transportunternehmen hätten Zuschläge für Konflikt- und Kriegsrisiken in Höhe von rund 3.000 Dollar pro Container eingeführt, berichtet die UN-Organisation für Migration IOM in Genf. Die humanitäre Hilfe ist wegen starker Budgetkürzungen in vielen Ländern ohnehin schon reduziert.
Die Organisation liefert sonst von Dubai aus unter anderem gepanzerte Fahrzeuge und anderes Material in afrikanische Länder und darüber hinaus. Wegen der Sicherheitslage können aber unter anderem in der wichtigen Meerenge von Hormus zwischen dem Iran und Oman praktisch keine Schiffe mehr fahren.
«Kommerzielle Spediteure haben uns über vorübergehende Verzögerungen bei einigen Transporten und risikobedingte Änderungen der Frachtraten informiert», sagt die IOM-Spezialistin Anne Kathrin Schäfer. Wann Lieferungen wieder starten können, ist ungewiss.
Besonders für den Sudan sei die Lage katastrophal, hiess es. Das Land hänge von Schiffslieferungen in den Hafen von Port Sudan ab. Auch die Lieferungen nach Somalia und Südsudan seien betroffen.














