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Iran bleibt im Internet-Blackout

Keystone-SDA
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Iran,

Auch vier Wochen nach Beginn der Internetsperre ist im Iran kein Ende der Blockade absehbar. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb auf X, vor genau einem Monat sei der Iran in eine «digitale Dunkelheit» gestürzt worden, als die Behörden den Zugang zum weltweiten Internet gekappt hätten. Damit werde das Recht der Iraner auf Kommunikation und Information verletzt.

ARCHIV - Ein iranischer VPN-Dienst erscheint auf einem Handy-Bildschirm. Foto: -/dpa (Archivbild)
ARCHIV - Ein iranischer VPN-Dienst erscheint auf einem Handy-Bildschirm. Foto: -/dpa (Archivbild) - Keystone/dpa/-

Es handelt sich um die bislang längste ununterbrochene Internetsperre in der Geschichte des Landes. Die Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschränkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt. Dagegen nutzt ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

Als Folge der Sperre ist der Onlinehandel nahezu vollständig zusammengebrochen. Hunderttausende Unternehmen sind betroffen. Viele Händler sind auf soziale Netzwerke wie Instagram angewiesen, um Produkte und Dienstleistungen zu bewerben.

Kommentare

User #3371 (nicht angemeldet)

Ein Internet-Blackout würde der gesamten Weltkarte guttun. Endlich eine Erlösung und man wird wieder zum Leben zurückkehren und wo man keine Wahl mehr hat, ausser sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen wieder umzugewöhnen.

User #1088 (nicht angemeldet)

Dies ist OK, so können sie nicht gehackt werden.

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