Stadt Biel erhält erstmals einen Aussenbeauftragten
Die Stadt Biel hat zum ersten Mal einen Verantwortlichen für Aussenbeziehungen ernannt. Der Historiker, Staatsrechtler und Politikwissenschaftler Florian Eitel wird die Vernetzung der Stadt auf regionaler und nationaler Ebene koordinieren.

Eitel stosse per 1. November zum Stab der Stadtpräsidentin Glenda Gonzalez Bassi (SP), teilte die Bieler Stadtkanzlei am Freitag mit. Er arbeitet seit 2017 als Kurator beim Neuen Museum Biel. Ab September wird er zudem Mitglied der Eidgenössischen Migrationskommission.
Die Stelle ist das Resultat einer kleinen Reorganisation, wie Emanuel Amrein, Generalsekretär der Präsidialdirektion, auf Anfrage sagte. Ziel sei es, dem Thema so mehr Gewicht zu geben – es ist eines der Legislaturziele des Gemeinderats, Biel als Stadt bekannter zu machen. Ein Schritt in diese Richtung war laut Amrein etwa der Beitritt zur Interessengemeinschaft Grosse Kernstädte (IGGK), die Städte mit Zentrumsfunktion auf Bundesebene vertritt.
Auch der Stadtrat signalisiere das Bedürfnis nach Austausch, zum Beispiel mit Vorstössen zu Städtepartnerschaften. So hat das Parlament den Gemeinderat jüngst damit beauftragt, eine Städtepartnerschaft mit einer palästinensischen Stadt zu prüfen.
Ein Blick auf andere Schweizer Städte und deren Organisationen habe die Ausrichtung bestärkt, sagte Amrein. Bern etwa verfügt über eine eigenständige Abteilung für Aussenbeziehungen und Statistik.






