Irans Aussenminister: «Druck funktioniert nicht»

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Iran,

Irans Aussenminister hat im festgefahrenen Konflikt mit den USA die Tür für eine diplomatische Lösung weiter offen gehalten. «Es ist nicht unmöglich, die Diplomatie wieder auf Kurs zu bringen», schrieb Abbas Araghtschi auf X.

Abbas Araghtschi
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi. - keystone

Die USA müssten verstehen: «Druck funktioniert nicht. Die USA sollten Vertrauen aufbauen, respektvoll sprechen, unsere Rechte anerkennen und ihre Verpflichtungen einhalten», fügte er hinzu.

In den vergangenen Tagen hatten regionale Staaten eine neue Runde diplomatischer Bemühungen begonnen. Am Montag war eine Delegation unter Leitung des pakistanischen Armeechefs Asim Munir in Teheran. Am Dienstag folgte Omans Aussenminister Badr al-Busaidi. Am Donnerstag traf sich Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani mit Araghtschi.

Rund ein halbes Jahr nach Beginn des Iran-Kriegs steckt der Konflikt in einer Sackgasse. Iranischen Medienberichten zufolge stand bei den Gesprächen mit dem Oman vor allem eine mögliche Öffnung der Strasse von Hormus im Fokus. Der Iran fordert dafür von der US-Regierung Zugeständnisse, wie sie in einem Rahmenabkommen im Juni vereinbart worden waren. US-Präsident Donald Trump will den Iran derweil mit einem «Wirtschaftskrieg» unter Druck setzen.

Kommentare

User #1416 (nicht angemeldet)

Wie auch immer, Mullhas hin oder her, uns sind sie nicht sympathisch. Sie haben aber den ‚Heimvorteil‘. Den spielen sie voll aus. Würde ich genau so machen. Die Amerikaner müssen in Sachen Kommunikation noch die Grundregeln lernen, möglichst schnell. Dann wären wir einen Schritt (wenigstens) weiter. Iran zeigt Trump die Stirn, die einzige Sprache die er (bis anhin) versteht…..

User #4229 (nicht angemeldet)

Zwar mag ich die Mullah-Regierung nicht. Dennoch: Sie haben Recht, wenn sie sagen, dass Druck nicht funktioniert. Viele der westlichen Staaten könnten sich entsprechend verhalten und dem ignoranten Orangen Paroli bieten anstatt ihm permanent in den Hintern zu kriechen.

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