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Etienne Sticher
Etienne Sticher, Keystone-SDA

Iran,

Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

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Der Iran greift immer Ziele in Israel und den Golfstaaten an. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
  • Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
  • Im Ticker erfährst du alle neuen Entwicklungen.

Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und dem Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.

Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit Angriffen auf Energieanlagen, sollte die Strasse von Hormus nicht freigegeben werden. Das Ultimatum wurde aber verlängert.

Bereitet dir der Iran-Krieg Sorgen?

Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt. Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden diese Woche erwartet.

Im Ticker von Nau.ch verpasst du nichts Neues.

Iran droht mit Angriffen gegen israelische und US-Unis

03.05: Der Iran droht mit Angriffen auch gegen israelische und US-amerikanische Hochschuleinrichtungen. Israelische und amerikanische Universitäten in der Region würden Ziel iranischer Vergeltungsmassnahmen, zitierte die den Revolutionsgarden – Irans Elitestreitmacht – nahestehende Nachrichtenagentur Fars in der Nacht auf der Plattform X.

Iran Revolutionsgarden
Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden. (Archivbild) - keystone

Der Iran greift seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe vor einem Monat als Gegenreaktion nicht nur Ziele in Israel an, sondern nimmt auch Golfstaaten, die US-Stützpunkte beherbergen, unter Beschuss.

Angriff auf Residenz von Kurden-Präsident im Nordirak

01.19: In der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks ist die Residenz des Präsidenten, Nechirvan Barsani, angegriffen worden. Barsani sagte dem kurdischen Medienportal «Rudaw», der Angriff auf seine Residenz in der Stadt Duhok am Samstag stelle «eine gefährliche Eskalation für den gesamten Irak» dar. Zur selben Zeit wurden in der Region Kurdistan laut «Rudaw» mehr als ein halbes Dutzend Drohnenangriffe registriert.

Bislang hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion für sich reklamiert. Die USA machten «Stellvertreter der iranischen Terror-Milizen im Irak» dafür verantwortlich.

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