Klimakonferenz

    Internationale Klimakonferenz in Berlin begonnen

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Mit einem Appell für eine schnelle globale Energiewende hat Deutschlands Umweltminister Carsten Schneider den Petersberger Klimadialog in Berlin eröffnet.

    Klimadialog Berlin
    Carsten Schneider (SPD), deutsche Minister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, spricht beim 17. Petersberger Klimadialog. - keystone

    Die Energiewende sei weit fortgeschritten und nicht zu stoppen, sagte der Sozialdemokrat bei der internationalen Konferenz in der deutschen Hauptstadt. «Aber wir müssen schneller und besser werden, denn unser Planet heizt sich immer weiter auf», sagte Schneider als Gastgeber der Konferenz.

    UN-Generalsekretär António Guterres wandte sich in einer kurzen Videobotschaft an die Teilnehmer des Klimadialogs und ermahnte sie, bei der Reduzierung der Treibhausgase und bei der Finanzierung des internationalen Klimaschutzes nicht nachzulassen.

    Er fügte hinzu: «Wir können die Fehler der Vergangenheit wiederholen, oder wir können eine Revolution der Erneuerbaren von der Kette lassen. Lassen Sie uns die richtige Wahl treffen, für die Stabilität des Klimas, für Energiesicherheit, für eine lebenswerte Zukunft.»

    Bei der Eröffnungsveranstaltung der zweitägigen Konferenz sprachen auch der Umweltminister der Türkei, Murat Kurum, und sein australischer Kollege Chris Bowen. Beide bereiten zusammen die nächste Weltklimakonferenz im türkischen Antalya im November vor.

    Kurum sagte, die multilaterale Zusammenarbeit sei geschwächt, aber nicht vorbei. Die türkische Präsidentschaft werde die nächste UN-Konferenz, genannt COP31, verantwortungsvoll leiten. Er appellierte an alle Länder, die fälligen Meldungen für ihre nationalen Klimaziele einzureichen – 43 Staaten fehlten noch. Zugleich müssten die Geldgeber ihre Finanzierungszusagen für den globalen Klimaschutz einhalten und die Finanztöpfe auffüllen.

    Der Petersberger Klimadialog wird seit 2010 von Deutschland veranstaltet und ergänzt die UN-Klimakonferenzen. Er fand zuerst auf dem Petersberg bei Bonn statt, inzwischen aber regelmässig in Berlin. Erwartet werden dieses Jahr rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch aus der Wirtschaft.

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    Kommentare

    User #5008 (nicht angemeldet)

    Alles was für Klima und Umwelt gemacht wird unterstütze ich. Aber dieses heuchlerische Geschwätz dieser Politiker nehme ich ihnen nicht ab. Jedes Jahr fliegen sie an ein Treffen, aber es tut sich nichts.

    User #4990 (nicht angemeldet)

    Die Schweiz verletzt das Recht auf Klimaschutz. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entschieden. Die Grosse Kammer des Gerichtshofs hat am 9. April 2024 geurteilt, dass die Schweiz die Menschenrechte der älteren Frauen verletzt, weil das Land nicht das Nötige gegen die fortschreitende Klimaerwärmung tut. Konkret stellte das Gericht eine Verletzung von Artikel 8 fest (Recht auf Privat- und Familienleben). Der Gerichtshof stellte ausserdem fest, dass der Verein, der Frauen im Alter von 64 Jahren und älter vertritt, vor Gericht Opferstatus hat. Dieses Urteil ist nicht nur ein Sieg für die KlimaSeniorinnen. – Aber seither ist nichts geschehen. Wir rasen in eine gewaltige "Übersterblichkeit" hinein.

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