EU

EU-Kommission stellt 1,5 Milliarden Euro für Verteidigung bereit

Keystone-SDA
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Belgien,

Die EU-Kommission stellt 1,5 Milliarden Euro für die Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie zur Verfügung. Das Geld soll insbesondere dem Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland sowie der Aufrüstung in der EU zugutekommen.

ARCHIV - Ein Bundeswehrsoldat präsentiert den Counter UAV Jammer HP 47 bei der Leistungsschau Drohnenabwehr am zweiten Tag der Großübung «Red Storm Bravo». Foto: Marcus Golejewski/dpa
ARCHIV - Ein Bundeswehrsoldat präsentiert den Counter UAV Jammer HP 47 bei der Leistungsschau Drohnenabwehr am zweiten Tag der Großübung «Red Storm Bravo». Foto: Marcus Golejewski/dpa - Keystone/dpa/Marcus Golejewski

Das teilte die Brüsseler Behörde mit. Die Zuschüsse für 2026 und 2027 werden demnach am Dienstag öffentlich ausgeschrieben.

So sollen in die Produktion wichtiger militärischer Komponenten wie Drohnenabwehrsystemen, Raketen und Munition mehr als 700 Millionen Euro fliessen. Davon sind 260 Millionen Euro für Rüstungsprojekte vorgesehen, die Produktionskapazitäten in Europa und der Ukraine gleichzeitig stärken sollen.

Weitere Mittel sind laut Mitteilung für die gemeinsame Beschaffung von Verteidigungsgütern durch mehrere EU-Staaten sowie Verteidigungsprojekte von gemeinsamem Interesse vorgesehen. Hier geht es etwa um Luft- und Raketenabwehrsysteme. Diese sollen einem breiteren Teil der EU zugutekommen und stehen auch Norwegen und der Ukraine offen.

Kleinere Start-ups im Verteidigungsbereich sollen mit dem Ende des vergangenen Jahres vereinbarten Programm zudem mit 100 Millionen Euro gefördert werden. Um zu garantieren, dass vor allem Unternehmen aus EU-Staaten von dem Geld profitieren, sehen die Regeln vor, dass bei geförderten Rüstungsindustrievorhaben nur in sehr begrenztem Rahmen Bauteile aus Partnerstaaten wie den USA bezogen werden dürfen.

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Kommentare

User #5037 (nicht angemeldet)

Was Brüssel nicht alles für Frieden tut🙄

edelweisz

Die Milliarden EU-Rüstungsinvestitionen sind für CH-Industrie eine Bedrohung, da sie ausschliesslich Konkurrenz aus der EU betreffen, während CH-Rüstungsfirmen solange aussen vor bleiben, bis ein Bilateralen III Abkommen rechtsverbindlich steht.

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