Dutzende Tote bei Kämpfen in pakistanischer Unruheregion
Bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und mutmasslichen Terroristen an verschiedenen Orten in der pakistanischen Provinz Baluchistan soll es Dutzende Tote gegeben haben. Mindestens 37 «Terroristen» seien am Morgen (Ortszeit) getötet worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Demnach war die Armee bereits in den vergangenen zwei Tagen im Einsatz. Insgesamt seien 88 mutmassliche Terroristen getötet worden.

Die Kämpfer hätten an zwölf Orten – darunter alle bedeutenden Städte der südwestlichen Provinz – koordinierte Angriffe verübt und dabei mindestens zehn Soldaten getötet. Die Provinzregierung teilte mit, die Sicherheitskräfte hätten zahlreiche Angriffe vereitelt. Die pakistanischen Streitkräfte gaben auf der Plattform X an, bei den Angreifern habe es sich um Kämpfer der pakistanischen Taliban (TTP) gehandelt. Sie warfen dem Nachbarland und Erzfeind Indien vor, diese zu unterstützen.
In Baluchistan, das an den Iran und Afghanistan grenzt, kommt es auch immer wieder zu Anschlägen durch Separatisten wie die Balochistan Liberation Army (BLA), die eine Unabhängigkeit der rohstoffreichen Provinz fordern. Ihre Angriffe richten sich neben den Sicherheitskräften auch gegen chinesische Infrastrukturprojekte.










